Russlandaffäre: - DER SPIEGEL
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Russlandaffäre Ein Treffen hier, eine Lüge da

Michael Flynn will in den Ermittlungen um die Russlandaffäre auspacken. Für Donald Trump und viele seiner Vertrauten könnte es eng werden. Wer alles in die Affäre verwickelt ist.
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24 Tage lang arbeitete Michael Flynn als Nationaler Sicherheitsberater für Donald Trump im Weißen Haus - in dieser Zeit dürfte er in viele Geheimnisse eingeweiht gewesen sein. Mittlerweile hat Flynn zugegeben, über seine Kontakte zu dem damaligen russischen Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, gelogen zu haben. Durch seine Zusammenarbeit mit dem Sonderermittler Robert Mueller gerät das Umfeld Trumps unter Druck.

Foto: Carlos Barria / REUTERS
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Allen voran Jeff Sessions. Der Justizminister hatte bereits vor der Amtseinführung Trumps Kontakt zu Kisljak. In einer Anhörung log er über diese Kontakte.

Foto: Aaron P. Bernstein / REUTERS
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Flynns Zusammenarbeit mit Sonderermittler Mueller bringt vor allem Jared Kushner weiter in Bedrängnis. Berichten zufolge soll der Schwiegersohn von Präsident Trump eine der treibenden Kräfte hinter Flynns Kontakten nach Moskau sein. Kushner selbst traf sich mit Kisljak sowie einer russischen Anwältin. Er soll zudem einen geheimen Kommunikationskanal zwischen Trumps Team und dem Kreml vorgeschlagen haben - weist diese Darstellung aber zurück.

Foto: Kevin Lamarque / REUTERS
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Noch ein weiteres Trump-Familienmitglied pflegte im Wahlkampf Kontakte nach Russland: Donald Jr., der älteste Sohn des Präsidenten. Er arrangierte das Treffen mit der russischen Anwältin. Außerdem kommunizierte er mit WikiLeaks, auf der Plattform wurden gehackte E-Mails aus dem Clinton-Umfeld veröffentlicht. Geheimdienste machen Russland dafür verantwortlich.

Foto: Joshua Roberts / REUTERS
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Flynn ist der vierte Mitarbeiter aus Trumps Umfeld, der im Zuge der Ermittlungen Muellers angeklagt wurde. Auch Paul Manafort werden Verschwörung gegen die USA im Zusammenhang mit Steuerbetrug, Falschaussagen und Geldwäsche vorgeworfen. Dabei geht es konkret um die Zeit, in der Manafort Trumps Wahlkampfteam leistete. Er steht inzwischen unter Hausarrest.

Foto: Chip Somodevilla / AFP
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An Manaforts Seite im Wahlkampf: sein Vertrauter Rick Gates. Auch er steht unter Hausarrest. Er hat Falschaussagen gegenüber dem FBI zugegeben.

Foto: Evan Vucci / dpa
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Auch Wahlkampfberater George Papadopoulos hat bereits zugegeben, das FBI belogen zu haben. Anders als zunächst behauptet, hat er sich erst nach dem Eintritt in Trumps Team mit einem Professor getroffen, der Kontakte nach Russland hat. Papadopoulos ging es dabei um Material für eine Kampagne gegen Clinton, das Team soll davon gewusst haben.

Foto: AFP
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