Saab-Studie Phönix Volle Kraft voraus
Saab-Studie Phönix: Aus dem Aschehaufen, den General Motors bei der schwedischen Marke hinterließ, soll nun ein neues Erfolgsmodell erwachsen. Wie das ungefähr aussehen könnte, zeigt in Genf die Studie Phönix.
Rassiges Coupé: Einen Sportwagen kann Saab in der aktuellen Verfassung nicht gebrauchen. Stattdessen benötigt die Marke jetzt rasch ordentliche Autos, die sich in großen Stückzahlen absetzen lassen. Wie etwa einen neuen Saab 9-3, an dem mit Hochdruck gearbeitet wird.
Designchef Castriota: "Wir wollen die aeronautische Tradition der Marke Saab auch durch ein neues Erscheinungsbild wiederbeleben", sagt Jason Castriota, der seit knapp einem Jahr das Saab-Design verantwortet.
Kühle Präsenz: Der Innenraum der Saab-Studie Phönix wirkt technisch-kühl und konzentriert auf das Wesentliche. Einige Elemente der Einrichtung, etwa den großen Touchscreen rechts neben dem Lenkrad, könnten es auch in die Serienproduktion schaffen.
Bitte merken: Die Frontpartie, so sagt Saab-Designer Jason Castriota, enhalte bereits zahlreiche Merkmale, die sich auch bei der im kommenden Jahr debütierenden, neuen Baureihe 9-3 wiederfinden werden.
Flügelschlag: Auf dem Foto sieht es fast so aus, als breite die Studie Phönix allmählich ihre Flügel aus um - wie der Vogel aus der Mythologie - aus der Asche neu empor zu schweben.
Hybrid-Sportler: Angetrieben wird die Studie von einem 1,6-Liter-Turbobenziner, der unter der Vorderhaube sitzt, sowie einer 34 PS starken E-Maschine, die an der Hinterachse platziert ist.
Überraschung geglückt: Die Enthüllung der Saab-Studie Phönix gehörte zu den echten, großen Überraschungen des 81. Autosalons in Genf.
Optische Provokation: Man müsse ab und an auch mal etwas "Provokatives vorstellen", sagt Saab-Designer Jason Castriota. Die Coupé-Studie Phönix, die jetzt enhüllt wurde, soll genau dies erfüllen.
Kühnes Heck: Auf diesem Foto ist gut zu sehen, wie aerodynamische Elemente und scheinbare Designspielereien ineinander fließen und - neben einer spektakulären Optik - auch zu einem extrem niedrigen cW-Wert von 0,25 führen. Mit anderen Worten - das Auto ist sehr windschlüpfig.