Sächsische Schweiz: Zwischen Felsen und Verboten - DER SPIEGEL
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Sächsische Schweiz Zwischen Felsen und Verboten

Wolfsfalle, Försterloch oder Quarksesteig: Im Wanderparadies Sächsische Schweiz gibt es viele verheißungsvolle Wege, die aber aus Naturschutzgründen gesperrt sind. Zu Unrecht, meint der Autor eines Wanderführers und lehnt sich gegen die Nationalpark-Ranger auf.
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Morgennebel zieht bei Rathen durch die Sandsteinfelsen: Um die Nutzung der Wege in der Sächsischen Schweiz gibt es seit jeher Diskussionen. Bereits 1895 wurde ein Wegeausschuss eingesetzt. 1990 erklärte die letzte DDR-Regierung das Gebiet zum Nationalpark.

Foto: Z1006 Matthias Hiekel/ dpa
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Touristen stehen in der Sächsischen Schweiz bei Rathen auf der Bastei: Eine Aussichtsplattform macht die Felsformation zu einem beliebten Ausflugsziel. Von hier aus haben Wanderer einen herrlichen Rundblick auf ...

Foto: Matthias Hiekel/ dpa
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... den Königstein, Lilienstein (im Hintergrund) und die Felsmassive der Sächsischen Schweiz. Beliebtes Fotomotiv: die Sandsteinbrücke von 1851, gelegen zwischen dem Basteiplateau und der Felsenburg Neurathen.

Foto: dapd
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Falkenstein: In den engen Schluchten und zwischen den abenteuerlich aufgetürmten Sandsteinfelsen der Sächsischen Schweiz schlängeln sich die Wege über Hunderte Kilometer. Längst nicht alle dürfen heute von Touristen benutzt werden.

Foto: Roman Büttner
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Auf Stegen und Stiegen in der Sächsischen Schweiz: Naturschützer fürchten Schäden in Gebieten, aus denen der Mensch eigentlich ferngehalten werden soll. Im vergangenen Jahr sind 196 Verfahren gegen Besucher wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet worden.

Foto: Matthias Hiekel/ dpa
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Affensteine: Während in den Randbereichen des Nationalparks alle im Gelände erkennbaren Wege beschritten werden können, gilt in dessen Kernzone ein strenges Wegegebot.

Foto: Roman Büttner
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Wanderer Axel Mothes: Der 43-jährige Landschaftsgärtner betreibt in Halle einen touristischen Kleinverlag und beschreibt in den dort herausgegebenen "Stiegenbüchern" auch die offiziell unzugänglichen Wege.

Foto: dapd
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Axel Mothes in seinem Haus vor einer alten Wanderkarte des Elbsandsteingebirges: In seinen Wanderführern erläutert er 150 Wege mit Namen wie Himmelsleiter, Wolfsfalle oder Quarksesteig. Die Nachfrage ist groß: Nach eigenen Angaben hat Mothes schon einige tausend "Stiegenbücher" verkauft.

Foto: dapd
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Schaufelraddampfer auf der Elbe: Wanderer Axel Mothes will wieder auf die alten Pfade der Sächsischen Schweiz zurück. Auf seiner Internetseite schreibt er: "Uns wird schon etwas einfallen, wie wir die Wege begehbar erhalten!"

Foto: dapd
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