Säureattacken: Angriffe auf das Aussehen - DER SPIEGEL
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Säureattacken Angriffe auf das Aussehen

Die Opfer sind meist Frauen und Kinder, die Täter meist Männer: Mehr als hundert Menschen werden in Pakistan jährlich durch bestialische Säureangriffe verstümmelt. Der Oscar-prämierte Dokumentarfilm "Saving Face" erzählt davon, wie sie trotz allem ihr Gesicht zu wahren versuchen.
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Filmemacher Sharmeen Obaid-Chinoy und Daniel Junge: Ihr Film "Saving Face" wurde mit einem Oscar in der Kategorie Kurz-Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Foto: SOC Films
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Der Film erzählt die Geschichte von Zakia Perveen, deren Ex-Mann ihr vor vier Jahren Säure ins Gesicht spritzte. Dabei verlor sie ihr linkes Auge. Der Täter wurde inzwischen zu zweimal lebenslanger Haft verurteilt.

Foto: B.K. Bangash/ ASSOCIATED PRESS
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Der britisch-pakistanische Chirurg Mohammad Jawad behandelt Zakia Perveen. Alle drei Monate reist der Mediziner aus London nach Pakistan, um Frauen zu operieren, die Ziel von Säureattacken wurden.

Foto: Asad Faruqi
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"Das Gefängnis ist nichts im Vergleich zu dem, was wir erleiden müssen", sagt Aziz Mai. Auch sie wurde von ihrem Ex-Mann angegriffen - wegen eines Streits um die Kinder. Er wollte, dass sie in Dubai arbeiten, sie wollte sie bei sich behalten.

Foto: Hasnain Kazim
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Co-Regisseurin Sharmeen Obaid-Chinoy ist die erste Pakistanerin, die mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Foto: SOC Films
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Mohammad Jawad bei der Arbeit: Er entfernt die verätzte Haut im Gesicht und verpflanzt gesunde Haut von anderen Körperstellen dorthin.

Foto: Asad Faruqi
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Jawad behandelte auch das britische Model Katie Piper, das 2008 einem Säureattentat in London zum Opfer fiel. Der Grund: Eifersucht.

Foto: Ben Pruchnie/ Getty Images
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Nuzrat Bibi hat mehrere Operationen hinter sich, der Schmerz ist geblieben: "Wir sind fürs Leben gekennzeichnet, jeder weiß: Die hatte mal Ärger mit ihrem Mann, deshalb sieht sie so aus."

Foto: Hasnain Kazim
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