Saharastaub in der Atmosphäre - DER SPIEGEL
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Saharastaub Sand per Luftpost

Weil die Wetterbedingungen passen, sind derzeit große Mengen an Staub aus Afrika über Deutschland unterwegs. Wer Glück hat, kann sich deswegen über tolle Sonnenauf- und -untergänge freuen. Und wer Pech hat, macht sein Auto kaputt.
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Durch Saharasand getrübter Himmel über dem Karwendelgebirge (im Mai 2014): Mit neun Millionen Quadratkilometern ist die Sahara die größte Trockenwüste der Erde - und die größte Staubquelle auf unserem Planeten. Jedes Jahr wehen von dort um die 500 Millionen Tonnen in verschiedene Erdteile, teils Tausende Kilometer weit.

Foto: Peter Lehner/ dpa
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Sand aus der Sahara vor der Küste Libyens (im Mai 2004): Die Sahara exportiert seit mindestens 4700 Jahren quasi ununterbrochen Sand in die benachbarten Erdteile. Die Mineralpartikel düngen die Meere und lassen dort das Phytoplankton sprießen. Sie fliegen regelmäßig auch mit den Passatwinden über den Atlantik - und verbessern die Böden im Amazonas oder den Regenwäldern der Karibik.

Foto: NASA/ dpa
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Saharastaub über Athen (im April 2008): In Deutschland hat der Wüstensand kaum direkte Folgen - zu hoch ist er in der Atmosphäre. In Griechenland ist das anders, hier können auch die bodennahen Luftschichten betroffen sein.

Foto: A3644 epa ANA Pantzartzi/ dpa
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Staub am Himmel über Westfrankreich (im Oktober 2017): Die Sandpartikel verdunkeln den Himmel, lassen Wolken wachsen und die Temperaturen sinken.

Foto: LOIC VENANCE/ AFP
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Ausgewaschener Saharastaub auf einer Autoscheibe in München (im Februar 2014): Autofahrer müssen beim Putzen ihres Wagens den Sand mit genügend Wasser abwaschen. Sonst wirken die kleinen Körnchen nämlich wie Schleifpapier. Und ruinieren den Lack.

Foto: Rene Ruprecht/ dpa
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