Saison-Einzelkritik des FC Bayern Gezähmte Krieger und brutal Enttäuschte
Sven Ulreich (Tor, 29 Bundesligaspiele/11 Champions-League-Spiele/6 Pokalspiele):
Galt zu Saisonbeginn als großer Unsicherheitsfaktor, vor allem Ende September leistete er sich mehrere grobe Schnitzer: beim 2:2 gegen Wolfsburg ebenso wie beim 0:3 in Paris, dem letzten Spiel von Carlo Ancelotti. Als Jupp Heynckes kam, war Ulreich einer der ersten Spieler, die der neue Trainer zum Einzelgespräch bat. Der Torwart gewann an Stabilität, wurde zum großen Rückhalt, rettete viele Siege mit seinen Paraden. Ausgerechnet im Halbfinal-Rückspiel in Madrid aber patzte er, als er bei einem Rückpass von Corentin Tolisso durcheinander kam und Karim Benzema das vorentscheidende 2:1 für Real schoss.
Prognose: Ist Manuel Neuer wieder fit, findet sich Ulreich als treue Nummer 2 auf der Ersatzbank wieder.
Manuel Neuer (Tor, 3/1/0):
Kassierte in dieser Saison nur zwei Gegentore - bestritt aber auch nur vier Spiele. Eine frustrierende Spielzeit für den Welttorhüter, der nach seinem erneuten Mittelfußbruch im Training Mitte September vergeblich auf ein baldiges Comeback hoffte. Aus dem erhofften Kurzeinsatz zum Saisonfinale wurde auch nichts. Möglich, dass ihn Jupp Heynckes im Pokalfinale am Samstag noch die letzten fünf Minuten ins Spiel gebracht hätte, hätten die Bayern 5:0 geführt. Die Dinge liefen bekanntermaßen anders.
Prognose: Viel wird davon abhängen, ob sein chronisch fragiler linker Fuß jetzt endlich stabil bleibt. Eine erneute Fraktur mit mehreren Monaten Pause würde könnte auch einen Bruch in der Karriere des 32-Jährigen bedeuten - oder sogar das Ende.
Tom Starke (Tor, 2/0/0):
Wurde schon vor einem Jahr in den Ruhestand verabschiedet, sollte sich eigentlich um die Jugendarbeit im neuen Nachwuchsleistungszentrum des Klubs kümmern. Doch dann wurde er wegen der Verletzung von Manuel Neuer reaktiviert. Als Sven Ulreich im Dezember auch noch Adduktorenbeschwerden plagten, kam Starke tatsächlich noch einmal zu zwei Einsätzen über 90 Minuten und blieb bei den 1:0-Siegen gegen Frankfurt und Köln auch ohne Gegentor. Ein zuverlässiger Ersatzmann, der immer da war, wenn er gebraucht wurde und nie über das Reservisten-Schicksal murrte.
Prognose: Darf sich jetzt wohl endgültig dem Bayern-Nachwuchs widmen.
Joshua Kimmich (Abwehr, 29/11/6, Tore: 1/4/1): Nannte nach dem Finale in Berlin die Spielzeit eine "brutal enttäuschende Saison". Dabei war sie für ihn persönlich eine ganz starke. Unter Carlo Ancelotti als Ergänzungsspieler gering geschätzt, wuchs er unter Jupp Heynckes zu einem Spieler mit Führungsansprüchen. Füllte entgegen der Prognosen vieler Skeptiker nahtlos die Lücke seines Vorgängers Philipp Lahm auf der rechten Abwehrseite. Stark auch im Offensivspiel. Allein in den entscheidenden Spielen und Momenten wie gegen Madrid und Frankfurt fehlt ihm noch die ganz große Stabilität.
Prognose: Der 23-Jährige ist einer, der in den kommenden Jahren das Spiel der Bayern prägen könnte. Bleibt er langfristig in München, wird er eines Tages die Kapitänsbinde tragen.
Mats Hummels (Abwehr, 26 /9 /5, Tore: 1/1/1): Eine solide und weitgehend unaufgeregte Saison des Innenverteidigers. Erledigte seine Aufgaben in der Regel mit viel Übersicht, routiniert und souverän. Offenbarte aber in der zweiten Saisonhälfte gerade im Spiel nach vorne Schwächen. Oft etwas schlampig im Spielaufbau, ungenau in den Zuspielen. Auch sein Offensivspiel nach Standardsituationen ist ausbaufähig: so oft, wie er nach Ecken und Freistößen zum Kopfball kam und wie wenig er dann daraus machte. Ganz zum Ende der Saison ging ihm wie im Vorjahr die Kraft aus, trabte nun wie auch im Pokalfinale bei den ersten beiden Gegentoren nur machtlos hinterher.
Prognose: Wird weiter in der Innenverteidigung gesetzt sein. Muss aber gerade in den wichtigen Saisonspielen gegen große Gegner besser werden.
Jérôme Boateng (Abwehr, 19/9/3, Tore 1/-/1): Neben Mats Hummels Abwehrchef in der Innenverteidigung. In dieser Saison musste er sich auch nicht wie im Vorjahr von Klub-Boss Rummenigge rüffeln lassen, er habe die Bodenhaftung verloren. Kokettierte zuletzt immer mehr mit einem Wechsel ins Ausland.
Prognose: Steht kurz vor dem Absprung, wird im September 30. Nach sieben Jahren in München vielleicht seine letzte Chance, nach der WM noch einmal zu einem Top-Klub in einer anderen großen europäischen Liga zu wechseln.
Niklas Süle (Abwehr, 27/9/5, Tore: 2/-/-): Einer der großen Aufsteiger dieser Saison. Der Neuzugang wuchs bei seinen zahlreichen Einsätzen zu einer festen Größe in der Innenverteidigung, nach Hummels und Boateng der dritte Mann in der zentralen Abwehr. Wirkte selbst am meisten überrascht von seiner Entwicklung. Wie bei Hummels schwanden aber auch bei ihm zum Schluss der Saison die Kräfte. Stellte einen Uralt-Bundesligarekord von Manfred Kaltz aus der Saison 1977/1978 ein, weil er dreimal in einer Bundesliga-Saison ins eigene Tor traf. Öfters als ins gegnerische.
Prognose: Könnte in den kommenden Jahren zu einer großen Persönlichkeit im Spiel der Bayern werden. Dafür muss er aber den mitunter noch zu großen Respekt seiner Münchner Premieren-Saison ablegen.
David Alaba (Abwehr, 23/7/6, Tore: 2/-/): Der Linksverteidiger spielte einmal mehr eine - für sein Potenzial - durchwachsene Saison. Wurde durch Verletzungen am Sprunggelenk und Rückenprobleme immer wieder ausgebremst. Seit der enttäuschenden Europameisterschaft 2016 mit Österreich stagniert er in seiner Leistung. Auch das Offensivspiel und die Abstimmung mit seinem engen Freund Franck Ribéry hat nachgelassen. Ließ manchmal die letzte Konsequenz vermissen, etwa im Rückspiel in Madrid, als er beim 0:1 viel zu weit vor Torschütze Karim Benzema entfernt stand. Wie Boateng denkt auch Alaba an einen Wechsel, sprach erst kürzlich vom Reiz neuer Herausforderungen. Auch sein Vater und Berater George thematisierte zum Saisonende wieder ein angebliches Interesse von Real Madrid.
Prognose: Bleibt er in München, wird er sicher weiter Stammkraft hinten links sein. Unersetzbar ist er aber nicht mehr.
Juan Bernat (Abwehr, 11/1/0): Eine gebrauchte Saison für den Dauer-Reservisten. Ein Syndesmosebandriss verzögerte sein Saisondebüt bis in den November, kam nur sporadisch zu Einsätzen, und selbst die verliefen oft nicht glücklich. Bei seinem einzigen Spiel in der Champions League war er ein Risikofaktor, verschuldete beim Viertelfinal-Hinspiel in Sevilla das 0:1, wurde zur Halbzeit ausgewechselt. Der schnelle Außenverteidiger, den 2014 Pep Guardiola als Wunschspieler vom FC Valencia zu den Bayern holte, steht nun vor dem Absprung, sein Vertrag läuft 2019 aus. Die letzte Chance für die Bayern, jetzt noch eine Ablösesumme zu bekommen.
Prognose: In München hat er keine große Zukunft mehr. Selbst wenn er noch ein Jahr bleiben sollte: Über die Rolle des Ergänzungsspielers wird er nicht mehr hinauskommen.
Rafinha (Abwehr, 27/8/3, Tore: 1/-/-): Eine der verlässlichsten Konstanten bei den Bayern. Hatte sich nach dem Rücktritt von Philipp Lahm große Hoffnungen gemacht und verhalten Ansprüche angemeldet, endlich Stammspieler auf der rechten Abwehrseite zu werden. Vergeblich. An Joshua Kimmich kam er nicht vorbei. Wenn er spielte, konnte er meist überzeugen. Folgenschwer jedoch sein fataler Fehlpass beim Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid vor dem 1:2. Erlebte Mitte Mai eine weitere Enttäuschung, als er trotz der Kreuzbandverletzung von Dani Alves nicht in Brasiliens WM-Kader nominiert wurde.
Prognose: Verlängerte um ein weiteres Jahr bis 2019. Bleibt Joshua Kimmich unverletzt, wird er sich auch weiterhin brav in die Rolle einfügen, nur zweite Wahl zu sein.
Lukas Mai (Abwehr, 2/0/0): Mal wieder einer aus der eigenen Jugend. Der 18-Jährige kam auf zwei Saisoneinsätze in der Bundesliga, spielte gegen Hannover (3:0) und Frankfurt (4:1) 90 Minuten durch. Nachdem bereits der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg Interesse signalisierten, unterschrieb Mai Ende April seinen ersten Profivertrag bei den Bayern.
Prognose: Angesichts von Hummels, Boateng und Süle wird der Jung-Profi kurzfristig nur auf sporadische Einsätze kommen. Denkbar ist wie bei vielen anderen Nachwuchsspielern ein Ausleihgeschäft, um ihm mehr Spielpraxis zu geben.
Javi Martinez (Mittelfeld 22/10/4 , Tore: 1/1/-):
Mit Jupp Heynckes verband den Spanier eine ganz besondere Beziehung. Im Sommer 2012 holte ihn Heynckes zum FC Bayern, Martinez war in seiner ersten Saison einer der großen Garanten für den Triple-Gewinn. Nach Verletzungsproblemen in den vergangenen Jahren blühte er unter seinem Förderer Heynckes nun wieder auf. Lieferte beim Viertelfinal-Hinspiel in Sevilla eine der spektakulärsten Aktion der ganzen Bayern-Saison, als er per Grätsche das 2:1 der Andalusier durch Franco Vazquez verhinderte.
Prognose: Der Vertrag des 29-Jährige läuft noch bis 2021, Wechselabsichten gibt es keine. Egal, welche taktischen Überlegungen Niko Kovac anstellt, als Stammspieler im defensiven Mittelfeld sollte Martinez weiter gesetzt sein.
Sebastian Rudy (Mittelfeld, 25/5/4, Tore: 1/-/-): War meist bester Laune, konnte sich in der Mannschaftshierarchie aber nicht so durchsetzen wie Niklas Süle, mit dem er 2017 von Hoffenheim nach München gewechselt war. In den entscheidenden Spielen der Saison fehlte er in der Startelf. Dafür war das Gedränge auf den Mittelfeldpositionen zu groß.
Prognose: Der 28-Jährige bleibt laut noch Vertrag noch bis 2020, allerdings wird es in München nicht leichter. Mit Leon Goretzka kommt nun ein weiterer Mittelfeldspieler zu den Bayern, das Gerangel um die freien Positionen wird größer. Ein im Raum stehender Wechsel zu seinem Heimatklub VfB Stuttgart wäre für Rudy vielleicht die beste Option.
Corentin Tolisso, (Mittelfeld, 26/8/5, Tore: 6/3/1): Die Erwartungen waren hoch, denn der Franzose kam als teuerster Bundesliga-Zugang nach München (41,5 Millionen Euro). Traf auch gleich am ersten Bundesliga-Spieltag, tauchte dann aber ein wenig unter und verlor seinen Stammplatz an James Rodriguez. Hätte laut seinem Trainer Heynckes ohne Wehwehchen wohl noch besser gespielt. Immerhin schaffte er in den französischen WM-Kader.
Prognose: Deutete immer wieder sein großes Talent an, hat das Zeug zum Leistungsträger. Gemessen daran, wie gewissenhaft er Deutsch lernt, scheint er sich bei den Bayern durchsetzen zu wollen.
Arturo Vidal (Mittelfeld, 22/8/4, Tore 6/-/-): Sechs Niederlagen musste der FC Bayern in dieser Saison einstecken, bei vieren davon fehlte der Chilene. Der "Krieger" bleibt einer der wenigen Unersetzlichen im Team, weil er seine Aggressivität inzwischen positiv einsetzt (kein Platzverweis!). Der größte Wutausbruch kam, als er merkte, dass er für die Duelle gegen Real Madrid ausfallen wird. Negative Eskapaden-Presse blieb diesmal aus.
Prognose: Sein Vertrag endet 2019, Goretzka kommt als Konkurrent. Die Knie-OP könnte verhindern, dass er schon vor dem Saisonstart wechselt.
James Rodriguez (Mittelfeld, 23/12/4, Tore: 7/1/0): Der Leihspieler deluxe war ein Wunschkandidat von Carlo Ancelotti. Ironischerweise blieb der sensible Allrounder unter Ancelotti blass, erst unter Heynckes blühte der 26-Jährige so richtig auf. Er war auch einer der wenigen, die sich in den wichtigen Spielen steigern konnten, in der zweiten Saisonhälfte war er bisweilen der präsenteste Spieler. Hatte im deutschen Pokalfinale einen unglücklichen Auftritt, was aber seine Leistung in der zweiten Saisonhälfte kaum schmälert.
Prognose: Noch so eine Saison, und die Bayern werden nächstes Jahr beim Kolumbianer die Kaufoption ziehen.
Kingsley Coman, Angriff (21/6/5, Tore: 3/2/2): Gemessen an der Vorsaison spielte der junge Franzose deutlich besser. Die Belohnung kam in Form einer Vertragsverlängerung bis 2023. Als es in die entscheidende Phase ging und alle rätselten, ob die alternden Flügelstürmer im Team fit sind, verletzte sich ausgerechnet der Youngster. Seine Dynamik hätten in der Champions League sicher gutgetan. Der Riss des Syndesmosebands kostete ihn auch noch einen WM-Startplatz.
Prognose: Coman wird sicher weiter positiv entwickeln. Ihm gehört trotz Ribérys Vertragsverlängerung und nach dessen mutmaßlichem Karriereende in einem Jahr die Zukunft auf der linken Seite.
Thomas Müller (Mittelfeld/Angriff, 29/10/5, Tore: 8/3/4): "Ihn nicht zu berücksichtigen schließe ich aus", hatte Heynckes über den Weltmeister gesagt. Bei Carlo Ancelotti war das anders gewesen. Seine Qualitäten seien wohl nicht mehr gefragt, hatte Müller damals schnippisch angemerkt. Der Bruch zwischen dem Coach und Müller, der Münchner Identifikationsfigur schlechthin, war dem Bruch zwischen dem Coach und dem Verein vorausgegangen. Als Ancelotti ging, steigerte sich Müller kontinuierlich, er ist fast schon wieder der Alte, zumindest in Sachen Assists (18).
Prognose: Könnte erneut WM-Torschützenkönig werden. Und dürfte sich wohlfühlen, wenn er sich unter dem taktisch flexiblen Kovac austoben darf.
Arjen Robben (Angriff, 21/9/4, Tore 5/0/2): Grippe, Ischias, Adduktoren - eigentlich ist beim Holländer alles beim Alten. Er kämpft sich immer wieder heran, zwingt seinen Körper zu Höchstleistungen und ist dann wieder verletzt. Die Auswechslung in der achten Minute gegen Real Madrid dürfte bei aller Erfahrung aber eine der bittersten in seiner Karriere gewesen sein. Bezog während des Ancelotti-Umbruchs immer wieder Stellung, legte sich später auch mit Heynckes an, als dieser beim 3:1-Sieg gegen Paris defensiver spielen ließ, als es Robben lieb war.
Prognose: Die Saison 2018/2019 wird endgültig seine letzte in München sein.
Franck Ribéry (Angriff, 20/8/5, Tore: 5/0/1): Abgesehen von einem unbedeutenden Pokaltor Mitte August dauerte es bis in die Rückrunde, ehe der Publikumsliebling endlich mal einen Treffer erzielte. Das lag natürlich zu einem großen Teil an Ribérys siebenwöchiger Knieverletzung, zugezogen im Spiel nach Ancelottis Entlassung. Doch seine Ära bei den Münchnern schien sich dem Ende zuzuneigen. Dann verletzte sich Coman, und der 35-Jährige beackerte weiter die linke Angriffsseite. Auch wenn er nicht (mehr) den entscheidenden Unterschied machen konnte und in Sachen Zweikampfstärke nachlässt, so reichte es dann doch zur erneuten Vertragsverlängerung.
Prognose: Siehe Arjen Robben.
Robert Lewandowski (Angriff, 30/11/6, Tore: 29/5/6): Torschützenkönig und Viel-Spieler mit 48 Pflichtspiel-Einsätzen: Auf dem Papier gibt es keinen Grund, mit dem polnischen Stürmer unzufrieden zu sein. Doch an seiner Person zeigt sich, worum es wirklich geht beim FC Bayern: All die Doppel- und Dreierpacks gegen Augsburg, Mainz oder Hamburg sind wenig wert, wenn man in der Champions League nicht liefert. Und so erging es Lewandowski ab Mitte März. Manche machten in München sogar das Ausscheiden gegen Madrid an ihm fest. In dieser Saison begann die Entfremdung des Stürmers.
Prognose: Wenn Lewandowski nach der WM den neuen Trainer nicht als Autoritätsperson akzeptiert, werden seinen 151 Toren für den FC Bayern nicht mehr viele folgen.
Sandro Wagner( Angriff, 14/3/1, Tore 8/1/0): Der Rückkehrer passte perfekt ins Anforderungsprofil des Klubs: selbstbewusst und loyal. Er erfüllte die Erwartungen zur vollsten Zufriedenheit, bundesweit sah das anders aus: Der Streit mit DFB-Trainer Joachim Löw eskalierte, Wagner trat aus der Nationalmannschaft zurück. Die weggeworfene Medaille nach dem Pokalfinale vollendet das Bild eines gefrusteten Spielers, der trotz seiner ersten deutschen Meisterschaft viele Ziele verpasst hat.
Prognose: Bleibt er den Bayern treu, könnte er Publikumsliebling und Edeljoker in Personalunion werden. Sollte er jemals Nummer-eins-Ansprüche , dürfte er einen schweren Stand haben.
Kwasi Wriedt (Angriff, 1/0/1): Spielt sonst in der zweiten Mannschaft und war sehr überrascht, als er plötzlich im Oktober im Pokal nach Leipzig mit der ersten Mannschaft mitreisen durfte - und dort auch noch zum Einsatz kam. Aber dann kam Wagner.
Prognose: Dürfte auch deshalb zu Bayern gegangen sein, weil er sich Profi-Einsätze verspricht. Hat das Potenzial, bei Verletzungspech im Kader zumindest mal einzuspringen.