Wanderarbeiter in den USA Kein Erntedank
Der 20-jährige Wanderarbeiter Hector Manuel Morales aus Mexiko pflückt als Erntehelfer Römersalat in King City, Kalifornien. Er besitzt ein H-2A-Visum für saisonale Arbeitsaufenthalte in den Vereinigten Staaten. Die US-Regierung hat vergangenes Jahr nur 134.000 davon ausgestellt.
Die Arbeit beginnt im Morgengrauen: Auf dem Weg von ihrem Camp zu den Feldern nutzen die Erntehelfer die verbleibenden Minuten - und schlafen im Bus. Nur zehn Prozent der rund 1,3 Millionen Saisonarbeiter besitzen ein H-2A-Visum.
Vor der Abfahrt haben sich die Saisonarbeiter Lunchpakete geschmiert: Toast mit Erdnussbutter und Bananen. Arbeitgeber verpflichten sich bei der Einstellung von Erntehelfern mit speziellem Visum dazu, Essen und Unterkunft zur Verfügung zu stellen.
Am Salatfeld angekommen bereiten sich die Erntehelfer auf ihre Arbeit am frühen Morgen vor: Zuerst waschen sich alle die Hände.
Dann folgt die Ausrüstung: Handschuhe, Schneidewerkzeuge und einige Lampen.
Dieser Erntehelfer hat mit der Arbeit begonnen und schon den ersten Salat geschnitten. So wird sein Tag für die nächsten Stunden aussehen.
Aufseher Sergio Marmalejo kontrolliert die Arbeit, während die Hilfskräfte ernten.
Aufgabenteilung auf dem Feld: Die einen schneiden den Salat, die anderen bedienen die Fördermaschine.
Die losen Salatblätter werden auf einem Wagen gesammelt.
Aufbruch zur Mittagspause.
Am Feldrand lehnen sich die beiden Mexikaner Jesus Martin Ley Lugo (rechts) und Rogelio Garcia Parria an ihr Auto und essen. Beide sind mit einem H-2A Visum in den USA.
Die Arbeitgeber der Erntehelfer mit H-2A-Visum verpflichten sich, die mexikanischen Arbeiter nach dem Ende der Ernte wieder nach Mexiko zurückzubringen.