Fotostrecke Der Querrey-Schläger
Sam Querrey hat dieser Tage bisher allen Anlass zu Jubelposen. Der ZS-Amerikaner hat wie im Vorjahr erneut das Viertelfinale des Tennisturniers von Wimbledon erreicht.
Ganz entspannt hat der 29-Jährige aus San Francisco bislang das Turnier angegangen. Jetzt wird die Anspannung größer werden.
Gegen Kevin Anderson im Achtelfinale musste sich der 28-Jährige schon gewaltig strecken, um den Südafrikaner in fünf Sätzen zu bezwingen.
Es war ein Auf und Ab über mehr als vier Stunden Spielzeit, bis Querrey am Ende die Nase vorn hatte
Dabei half dem US-Profi vor allem sein starker Aufschlag. Den wird er auch gegen Titelverteidiger Andy Murray brauchen.
Gegen den Briten wird Querrey sein allerbestes Rasentennis zeigen müssen. Zumal er auch gegen das Publikum spielen muss.
Auf dem Weg ins Viertelfinale stoppte Querrey auch den favorisierten Franzosen Jo-Wilfried Tsonga. Murray dürfte also ausreichend gewarnt sein.
Auf Rasen fühlt sich Querrey wohl, auch im Vorjahr hat er in Wimbledon schon aufhorchen lassen.
2016 schlug schon einmal seine große Stunde in Wimbledon: Dort besiegte er sensationell den Weltranglistenersten Novak Djokovic in der dritten Runde.
Entsprechend frustriert machte sich der Serbe nach der Partie davon. Querrey ließ sich feiern und würde dieses Gefühl gerne noch einmal spüren. Auch 2016 schaffte er es ins Viertelfinale, damals war dann gegen Milos Raonic Schluss.