Galaxy Camera, Nikon S800c So sehen die Android-Kameras aus
Sucher im XXL-Format: Der Bildschirm des Galaxy misst 4,8 Zoll in der Diagonale, hat laut Samsung eine Auflösung von 309 Punkten pro Zoll (ppi), was den 326 des iPhone-Displays schon sehr nahe kommt.
Automatik: Sogenannte Smart-Pro-Modi sollen auf Knopfdruck die bestmöglichen Belichtungseinstellungen wählen. Einer dieser Modi sorgt beispielsweise für schön blauen Himmel, ein anderer für knackige Farben.
Dickes Ding: Die Galaxy Camera unterscheidet sich optisch stark von den eher auf Schlankheit getrimmten Smartphones und bietet dadurch eine gute Grifffläche.
Das Objektiv: Beim Einschalten fährt der Zoom aus. Mit einer Brennweite von 23 bis 483 Millimetern ermöglicht das Objektiv stärkere Weitwinkelaufnahme als herkömmliche Handy-Kameras.
Samsung Galaxy Camera: Der koreanische Konzern kombiniert Funktionen eines Fotoapparats mit denen eines Smartphones.
Feinarbeit: Im manuellen Aufnahmemodi kann man Werte wie die Belichtungszeit oder die ISO-Empfindlichkeit per Fingerwisch einstellen.
Lichtquelle: Auf Knopfdruck fährt ein Blitz aus dem Gehäuse heraus.
Google inside: Verlässt man die Kamerafunktionen, landet man in einer ganz normalen Android-Oberfläche. Hier allerdings schon die der aktuellen Version 4.1.
Design: Die Galaxy Camera macht einerseits einen sehr robusten Eindruck, wirkt dabei aber alles andere als klobig. Wuchtiger als ein Smartphone ist sie trotzdem.
Zwei Farben: Neben der weißen Variante bietet Samsung auch ein schwarzes Modell der Galaxy Camera an. Technisch sind beide identisch.
Foto-Feeling: Auslöser und Zoom-Steuerung sind bei der Galaxy Camera genau so aufgebaut wie bei herkömmlichen Fotoapparaten.
Nikon S800c: Auch der japanische Fotokonzern hat eine Android-Kamera vorgestellt. Ende September soll die S800c erhältlich sein, 399 Euro empfiehlt Nikon als Verkaufspreis. Die S800c hat kein Mobilfunkmodul, nur W-Lan.
Android: Nikon setzt bei der S800c das ältere Android-System 2.3 ein.
S800c: Nikons Android-Kamera reicht technisch nicht an die Galaxy Camera heran - die größtmögliche Blendenöffnung ist kleiner (f/3,2 statt f/2,8), die Brennweite geringer, das Android-System älter. Dafür ist die Kamera leichter (184 Gramm statt 305 der Galaxy Camera) und womöglich günstiger. Wie viel die Galaxy Camera kosten wird, ist derzeit unbekannt.
Nokia Pureview 808: 41 Megapixel hat der Sensor, bei Aufnahmen werden allerdings effektiv nur gut 38 Megapixel gespeichert. Im Standardmodus rechnet die Kamera-Software benachbarte Bildpunkte zusammen, diese Aufnahmen haben drei, fünf oder acht Megapixel.
Dickes Telefon: Das Pureview 808 ist für ein Smartphone recht schwer (169 Gramm) und ziemlich dick (1,4 Zentimeter). Allerdings steckt im Nokia 808 Pureview auch ein Fotosensor, der größer ist als die in den meisten Kompaktkameras verbauten. Dafür braucht es ein ausladendes Objektiv.
Gebetsfahnen: Aufnahme des Nokia Pureview 808 (f/2,4, 1/400 Sekunden, ISO 125), 100-Prozent-Ausschnitt einer 38-Megepixel-Aufnahme.