Samsung Galaxy Fold 5G im Test - DER SPIEGEL
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Samsung Galaxy Fold 5G im Test Klappen, Falten, Schmieren

Nach dem Desaster mit den ersten Testgeräten hat Samsung jetzt eine neue Version des Galaxy Fold auf den Markt gebracht. Nach einer Woche des Ausprobierens steht fest: Das kann was. Aber nicht alles.
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Dafür muss man sonst 149 Euro Aufpreis bezahlen: Dem Galaxy Fold 5G liegen statt der üblichen Kabelkopfhörer die kabellosen Galaxy Buds bei.

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL
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Um das Falthandy weniger anfällig gegen mechanische Beanspruchungen zu machen, haben Samsungs Ingenieure unter anderem den Gelenkmechanismus überarbeitet, der die beiden Hälften des Geräts zusammenhält.

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Außerdem wird die Schutzfolie auf dem Kunststoffbildschirm jetzt so montiert, dass sie in den Bildschirmrahmen hineinläuft, weshalb sie nicht mehr versehentlich vom Nutzer abgelöst werden kann. Bei den ersten Testgeräten war das noch anders.

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Im zusammengeklappten Zustand erinnert das Galaxy Fold 5G an den legendären Nokia Communicator, mit dem es so auch die Klobigkeit teilt.

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Verglichen mit dem Communicator ist das Frontdisplay aber nicht nur größer, sondern hat auch eine weit höhere Auflösung und Bildqualität. Verglichen mit anderen aktuellen Smartphones wirkt es mit seinen 4,6 Zoll dennoch mickrig.

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Richtig gut wird das Fold erst, wenn man es aufklappt und damit seinen 7,3 Zoll großen Innenbildschirm freilegt, der mit 2152 x 1536 Pixeln eine zeitgemäße Auflösung, aber ein ungewöhnliches Seitenverhältnis von 4,2:3 bietet.

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Das dem früheren TV-Format ähnelnde Seitenverhältnis hat zur Folge, dass man bei modernen Filmen im 16:9- oder gar 21:9-Format breite schwarze Streifen sieht. Ein Großteil des Displays bleibt dabei ungenutzt.

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Bis zu drei Apps lassen sich beim Fold 5G gleichzeitig öffnen. Allerdings wird es mit drei Fenstern ganz schön eng auf dem Bildschirm.

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Bei dunklen Hintergründen und wenn der Bildschirm sich abschaltet, so wie in diesem Bild, fällt die Falz in der Mitte besonders ins Auge.

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Bemerkenswert ist, mit wie vielen Kameras Samsung das Galaxy Fold 5G ausgerüstet hat. So steckt eine Selfie-Cam an der Außenseite und...

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...zwei weitere auf der Innenseite, eine davon ist nur für den Bokeh-Effekt in Ego-Porträts zuständig.

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In der Rückseite schließlich stecken drei weitere Kameras - Ultraweitwinkel, Weitwinkel und Teleobjektiv. Sie entsprechen dem Arrangement im Galaxy S10+.

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Ein bisschen wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde: Vorder- und Rückseite des Galaxy Fold 5G wirken vollkommen unterschiedlich.

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Der schöne Glanz wird im Alltag aber schon nach kurzer Zeit von Fingerschmutz verdrängt, der von der glänzenden Rückseite unschön betont wird.

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Wer das vermeiden will, sollte dem Samsung-Handy deshalb die mitgelieferten Schutzhüllen in Kevlar-Optik überziehen.

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Das Außendisplay bleibt dann freilich immer noch ein Schmutzfänger, aber das lässt sich leichter verschmerzen, als wenn das ganze Gerät so aussieht.

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Perfekt ist es noch nicht, aber mit seinem flexiblen Bildschirm öffnet das Galaxy Fold 5G dennoch ein Fenster in die Zukunft. Im Grunde ist es so etwas wie ein Teaser. Leider ein sehr teurer.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?