Samsung Galaxy Note7 im Test - DER SPIEGEL
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Samsung-Smartphone im Test Das kann das Galaxy Note7

Mit dem Galaxy Note7 greift Samsung nach dem Smartphone-Thron - und tief in die Taschen seiner Kunden. Ob sich die Investition in das Edel-Handy mit Iris-Erkennung lohnt, klärt unser Test.
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Samsung Galaxy Note7: Das neue Smartphone-Flaggschiff des koreanischen Konzerns kommt mit Zeichenstift und Wasserdichtigkeit.

Foto: Matthias Kremp
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Wie bei allen aktuellen Oberklasse-Smartphones von Samsung, ist der Amoled-Bildschirm mit Quad-HD-Auflösung von herausragender Qualität, stellt satte Farben und feine Details dar.

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Und weil das Note7 nach dem US-Militärstandard IP68 gegen Wasser und Staub geschützt ist, macht es auch nichts, wenn es bei der Gartenarbeit mal in den Wasserstrahl der Gießkanne gerät.

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Nach einer solchen Dusche erscheint auf dem Bildschirm der Hinweis: "Überprüfen des Ports". Der ist sicher gut gemeint und soll daran erinnern, dass man den USB-Anschluss trocknen sollte, bevor man nun wieder ein Netzteil anschließt. Nur endet er leider mit einem halbfertigen Satz.

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Auf der Oberseite des Note7 befindet sich die Schublade, in die Sim- und Speicherkarte gemeinsam eingelegt werden müssen.

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Die Hauptkamera auf der Rückseite beschränkt sich auf zahlenmäßig bescheidene zwölf Megapixel, kommt damit aber zu einer sehr guten Bildqualität.

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Das auf Knopfdruck herausragende Merkmal des Note7 ist jedoch der S Pen. In seiner neuesten Inkarnation vermittelt seine Digitaltechnik ein fast schon analoges Schreibgefühl.

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Notizen lassen sich mit dem S Pen auch machen, ohne dass man dafür vorher das Smartphone entsperren muss. Dazu zieht man einfach den Stift aus seiner Halterung, woraufhin der Bildschirm zum Endlos-Notizblock wird.

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Benutzt man ihn nicht als Notizblock zeigt der Bildschirm auf seinem Always-on-Display Datum, Uhrzeit und Informationen zu neuen Nachrichten an.

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Wer mag, kann mit dem Note7 auch richtig malen und zeichnen, der S Pen agiert dabei ähnlich feinfühlig wie die Stifte professioneller Grafiktablets.

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Natürlich kann man sich beim Fotografieren mit der Standard-Automatik begnügen, aber Samsungs-Foto-App bietet auf Wunsch auch eine Menge zusätzlicher Foto-Modi an.

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Wie beim Galaxy S7 edge ist auch der Bildschirm des Galaxy Note7 zu den Rändern hin leicht gebogen. Und genau wie beim Galaxy S7 edge versucht Samsung diesen Teil des Bildschirms durch sogenannte Seiten-Paneele nutzbar zu machen.

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Je nach Typ sind die Seiten-Paneele unterschiedlich nutzlos, erfüllen letztlich Funktionen, die man mit herkömmlichen Apps und Widgets ebenso gut erledigen kann.

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So wie Apple es in iOS 9 eingeführt hat, bietet auch Samsung im Note7 einen Blaufilter an, den man manuell oder zeitgesteuert aktivieren kann, um das Licht des Bildschirms bei Dunkelheit in einen augenschonenden warmen Modus umzuschalten.

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Insgesamt ist das Galaxy Note7 ein hervorragendes Smartphones, mit einer herausragenden Kamera, reichlich Leistung und einem tollen Bildschirm. Der S Pen erfüllt seine Aufgaben bestens, wenn man denn mit einem Stift auf seinem Smartphone kritzeln will.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?