Samsung, Galaxy S5, Fälschung, Fake, Kopie - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Hightech-Kopie Das gefälschte Samsung-Handy

Es hörte sich an wie ein Schnäppchen: Nur 300 Euro wollte der Unbekannte für ein nagelneues Highend-Handy von Samsung - das sich erst bei näherem Hinsehen als Fälschung entpuppte. Aber da war es schon zu spät.
1 / 21

Gefälschtes Samsung Galaxy S5: Von außen ist der dreiste Klon nicht vom Original zu unterscheiden. Nur der Preis muss stutzig machen. Mit 300 Euro lag er zum Kaufzeitpunkt weit unter dem Preis des Originals.

Foto: SPIEGEL ONLINE
2 / 21

Eine solche Noppenfolie als Verpackung sollte ein Alarmzeichen sein. Originalware bekommt man bei Samsung immer in einem entsprechenden Karton.

Foto: SPIEGEL ONLINE
3 / 21

Anders als die Verpackung ist das Gehäuse wirklich gut nachgemacht. Sogar der metallische Schimmer des Rückendeckels passt.

Foto: SPIEGEL ONLINE
4 / 21

Verglichen mit diesem echten Galaxy S5 ist bei der Kopie kein Unterschied festzustellen.

Foto: Matthias Kremp
5 / 21

Auch die sich aus dem Gehäuserücken erhebende Kamera wurde von den Fälschern nachgeahmt, allerdings nur von der Anmutung.

Foto: SPIEGEL ONLINE
6 / 21

Die Schnappschüsse, die sich mit der Kamera produzieren lassen, sind von übelster Qualität, unscharf, verwaschen, detailarm.

Foto: SPIEGEL ONLINE
7 / 21

Dasselbe Motiv mit der Kamera eines echten Galaxy S5 fotografiert, zeigt, wie groß der Unterschied ist.

Foto: Matthias Kremp
8 / 21

Den Rückendeckel haben die Fälscher bis ins Detail nachgeahmt, allerdings nur, was das Plastik angeht.

Foto: SPIEGEL ONLINE
9 / 21

Betrachtet man dagegen den Deckel des Originals, fällt auf, dass der Kopie die Gummidichtung fehlt, die für Wasserdichtigkeit sorgen soll.

Foto: Matthias Kremp
10 / 21

Experimente wie dieses würden bei dem Samsung-Klon wegen des fehlenden Dichtgummis unweigerlich zum Totalausfall der Elektronik führen.

Foto: Matthias Kremp
11 / 21

Auch das Innere des Fake-Handys gibt zu denken. Zwar sind alle Linien und Elemente am richtigen Fleck, aber betrachtet man das Original, fallen doch Unterschiede auf.

Foto: SPIEGEL ONLINE
12 / 21

Denn anders als bei der Kopie deuten die Linien im Inneren hier tatsächlich auf Konstruktionsgrenzen hin, trennen Baugruppen.

Foto: Matthias Kremp
13 / 21

Verräterisches Hologramm: Einen solchen schimmernden Aufkleber mit chinesischen Schriftzeichen haben wir in einem Samsung-Handy bisher nicht finden können.

Foto: SPIEGEL ONLINE
14 / 21

Stunde der Wahrheit: Beim Einschalten zeigt das angebliche Galaxy S5 das Logo des Chipherstellers Mediatek an. Bei einem Samsung-Smartphone wäre das kaum denkbar. Zudem baut Samsung andere Chips an.

Foto: SPIEGEL ONLINE
15 / 21

Der hochauflösende, kontrastreiche Bildschirm ist eines der Highlights beim echten Galaxy S5.

Foto: Matthias Kremp
16 / 21

Der Bildschirm der Kopie enttäuscht dagegen auf ganzer Linie. Seine Auflösung beträgt nur ein Fünftel des Originals, Kontrast und Farbdarstellung sind lausig.

Foto: SPIEGEL ONLINE
17 / 21

Vor allem ist das Billigdisplay überhaupt nicht blickwinkelstabil, sodass sich die Farben stark verändern, wenn man nicht senkrecht darauf schaut.

Foto: SPIEGEL ONLINE
18 / 21

Von wegen: In den Systemeinstellungen identifiziert sich das geklonte Smartphone als "Galaxy S5".

19 / 21

Ein Fingertipp auf den Gerätenamen zeigt jedoch, dass sich dieser beliebig verändern lässt. Man könnte es also auch in "Galaxy S6" umbenennen.

20 / 21

Verwirrend: Nach der Anmeldung mit einem Google-Account auf dem Fake-Handy, schickte Google mir eine E-Mail, ich hätte mich wohl gerade auf einem HTC One M8 angemeldet.

21 / 21

Lahm: Benchmark-Apps lassen sich auf Smartphones zwar manipulieren, doch versuchen die Hersteller dabei meist höhere Werte zu erzeugen. Der Samsung-Kopie attestiert der Leistungstest dagegen einen Messwert, der nur einem Viertel des Originals entspricht.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?