Galaxy S6 edge+ Das edle Samsung-Smartphone
Samsung Galaxy S6 edge+: Gegenüber dem ersten Galaxy S6 edge hat sich vor allem die Bildschirmgröße verändert. Statt 5,1 Zoll misst das Display nun 5,7 Zoll in der Diagonale.
Unverändert ist dagegen die sehr hochwertige Verarbeitung und der einzigartige, an den Rändern umgebogene Bildschirm.
In den Home-Button ist ein Fingerabdruckscanner integriert. Im Test funktionierte er stets schnell und problemlos.
Mit einem Wischen von rechts nach links holt man die sogenannte VIP-Leiste hervor. Hier können die Daten von fünf Personen hinterlegt werden, mit denen man regelmäßig telefoniert oder chattet.
Wischt man noch einmal von rechts nach links, erscheint die App-Leiste, in der man seine fünf Lieblings-Apps für den schnellen Zugriff hinterlegen kann.
Samsung liefert einige eigene Android-Erweiterungen mit, darunter den Smart Manager, der unter anderem helfen soll, unnötige Daten aus dem Speicher zu löschen.
Ab Werk liefert Microsoft einige Microsoft-Apps mit, die nicht nur für den Einsatz im Büroumfeld interessant sind.
Das war wohl nichts: Die von Samsung mitgelieferte Software Smart Switch soll helfen, Daten vom alten Handy auf das neue Modell umzuziehen. Unser Versuch, damit Daten von einem iOS-Gerät auf das S6 edge+ zu transferieren, wurden mit Fehlermeldungen abgebrochen.
Die Rückseite des S6 edge+ sieht ebenso edel aus wie die Front, ist allerdings extrem schmutzempfindlich. Die Kamera macht Fotos mit 16-Megapixel-Auflösung, steht etwas aus dem Gehäuse heraus.
Ein Beispiel für die Möglichkeiten der Kamera-App ist der Modus "Selektiver Fokus". Hier kann man beispielsweise ein Motiv im Vordergrund fixieren, wobei der Hintergrund unscharf verschwimmt, wie bei einer Spiegelreflexkamera.
Umgekehrt kann man auch den Vordergrund unscharf erscheinen lassen.
Manchmal zeigen sich allerdings auch die Grenzen des "Selektiven Fokus". Diese Ausschnittvergrößerung zeigt, wie der linke Flügel dieser Biene im Weichzeichner verschwindet.
Aufnahmen wie diese gelingen beim neuen Samsung allerdings auch im Automatikmodus, einfach indem man mit dem Finger den Fokus auf das gewünschte Objektiv festlegt.