Samsung Galaxy View im Test - DER SPIEGEL
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Galaxy View Samsungs Mega-Tablet

Samsung denkt groß, jedenfalls beim neuen Galaxy View. Das Gerät ist mit über 18 Zoll Diagonale nicht mehr ganz Tablet und noch nicht ganz Fernseher. Oder doch? Wir haben das ungewöhnliche Android-Gerät ausprobiert.
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Samsung Galaxy View: Mit 18,4 Zoll Bildschirmdiagonale und 2,65 Kilo Gewicht nicht nur en ausgesprochen großes, sondern auch schweres Technikerlebnis.

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Auf der Rückseite des Riesen-Tablets ist ein ebenso großer Standfuß montiert, in den ein wichtiges Bauteil eingelassen ist: Der Tragegriff, ohne den man das Gerät kaum schleppen könnte.

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Flexibel ist der Standfuß allerdings nicht, kennt genau zwei Positionen und keine Zwischenschritte.

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An der rechten Gehäuseseite sind die wenigen Anschlüsse des Galaxy View versammelt. Neben Kopfhörer- und USB-Buchse zählt der Netzteilanschluss dazu.

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Das Netzteil selbst ist für ein Android-Gerät ungewöhnlich, hat keinen USB-Anschluss und erinnert von Form und Größe eher an Notebook-Netzteile.

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In die Rückseite des Gehäuses sind zwei Lautsprecher eingebaut, die verglichen zur Größe des Geräts recht klein geraten sind und auch nur eine recht kleine Soundkulisse hinbekommen.

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Ebenfalls auf der Rückseite findet man unter einem Schiebedeckel den Steckplatz für Speicherkarten. Links daneben befindet sich ein ungenutzter Steckplatz. Vielleicht war hier ursprünglich ein Sim-Karten-Steckplatz geplant.

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Bei Full HD auf 18,4 Zoll wirken die App-Symbole von Android etwas klobig.

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Zum Websurfen ist das Galaxy View bestens geeignet. Der einzige Vorteil des großen Bildschirms besteht allerdings darin, dass Schrift vergleichsweise groß dargestellt wird.

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Die eigentliche Bestimmung des Galaxy View zeigt sich auf seiner zweiten Homescreen-Seite, auf der groß die Symbole von neun Internet-TV-Anbietern hinterlegt sind. Die entsprechenden Apps muss man aber erst herunterladen.

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In Apps wie Google Maps zeigt sich, dass die Full-HD-Auflösung für diese Bildschirmgröße keinen hohen Ansprüchen mehr genügt. Schräge Linien und Buchstaben wirken unscharf und ausgefranst.

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Zum Arbeiten soll man das Galaxy View in die zweite mit dem Standfuß mögliche Position herunterklappen.

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Verglichen mit kleinen Tablets bietet das Galaxy View in der liegenden Position viel Platz und Übersicht. Leider macht es der spiegelnde Bildschirm nicht leicht, damit stressfrei zu arbeiten

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?