Das Ding mit dem Ring So sieht Samsungs Gear S3 aus
Samsung Gear S3 Classic (links) und Gear S3 Frontier: optisch sehr unterschiedlich, technisch identisch.
Die Gear S3 Frontier wirkt martialischer, männlicher, robuster, doch die schlichtere S3 Classic hält genauso viel aus.
Wie bei Smartwatches üblich, gibt es etliche digitale Ziffernblätter zur Auswahl. Manche davon sind eher schlicht.
Andere Ziffernblätter wirken futuristisch.
Das Betriebssystem Tizen wurde so an das runde Display angepasst, dass es sich sehr einfach über den drehbaren Ring bedienen lässt, der um den Bildschirm herum angebracht ist.
Die Benutzeroberfläche ist überwiegend schlicht gehalten, setzt nur sparsam Farben ein.
Die von den eingebauten Sensoren gemessenen Werte für Höhe und Luftdruck können durch einen kurzen Dreh am Ring abgelesen werden.
Natürlich sind auch Fitnessfunktion enthalten, die etwa die Schrittzahl und die Herzfrequenz messen. Wer mag, kann seine Fitnessdaten mit denen von Freunden vergleichen.
Die jeweils zuletzt genutzte Funktion oder App lässt sich durch einen kurzen Dreh am Ring wiederherstellen.
Mit vier Gigabyte Speicher und einer Musik-App wird die Uhr zum Mini-MP3-Player.
Man kann mit der Uhr Anrufe entgegennehmen und selbst anrufen - sofern das Handy in der Nähe ist.
Kurznachrichten kann man über eine Mini-Tastatur eingeben und per Sprache oder per Emoji beantworten.
Die meist sehr schlichte Gestaltung von Nachrichten und Meldungen dürfte helfen, den Stromverbrauch zu reduzieren.
Ein typisches Problem runder Smartwatches ist, dass sich letztlich nur der mittlere Bereich des Bildschirms zum Lesen nutzen lässt.
Aber man muss auf der Smartwatch ja nicht notwendigerweise lesen und schreiben. Man kann sie ja auch einfach für kleine Computerspiele benutzen.
Wer seine Samsung Gear S3 individuell gestalten will, dem hilft eine Auswahl an Armbändern, die Samsung anbietet. Grundsätzlich passen aber auch andere Armbänder vom Uhrmacher.