Fernseher im Kinoformat Der Samsung S9W im Test
Zu groß: Weil der Fernseher nicht samt Karton durchs Treppenhaus passte, musste er schon im Erdgeschoss ausgepackt werden.
Fertig aufgebaut nimmt der Samsung S9W die komplette Breite des Showrooms ein. Immerhin misst er in der Diagonale 82 Zoll, was 2,08 Metern entspricht.
Um ein besonders einnehmendes Filmerlebnis zu schaffen, ist der Bildschirm zum Zuschauer hin gebogen. Curved-TV heißen solche Fernseher im Fachjargon.
Auch wenn das Umfeld hier nicht besonders ansprechend ist: Als Heimkino macht der S9W eine hervorragende Figur. Zumindest solange man ihn wenigstens mit Full-HD-Videos füttert.
Nahaufnahme: Selbst wenn man sich direkt vor den Fernseher stellt, lassen sich aufgrund der hohen Auflösung nur schwerlich einzelne Pixel erkennen. Diese Aufnahme wurde mit 14-facher Vergrößerung gemacht, um die Pixelstruktur sichtbar zu machen. Die geometrische Verzeichnung ist dem Objektiv geschuldet.
Auf diesem Standfuß thront der Fernseher. Neben der Stromversorgung enthält der Unterbau auch einen Motor, mit dessen Hilfe der Bildschirm per Fernbedienung gedreht werden kann.
Benutzt man die Drehfunktion, wird auf dem Bildschirm ein entsprechendes Bild eingeblendet.
Der Fernseher selbst verfügt nur über einen einzigen Anschluss. Über diesen wird er mit einer externen Box verbunden, die alle weiteren Anschlüsse bereitstellt. Der Vorteil: Gibt es eine neue Technik, kann man die Box austauschen und den Fernseher weiter nutzen.
Je nach Videomaterial lohnt es sich, das Bildformat entsprechend umzustellen, um die Fläche des Fernsehers optimal auszunutzen.
Auch bei der Benutzung der Bildschirm-Menüs macht sich das opulente Format bemerkbar. Selbst wenn viele Menüs eingeblendet sind, bleibt noch reichlich Bild sichtbar.
Weil der S9W natürlich ein SmartTV ist, kann er mit Apps erweitert werden. In Samsungs App Store sind auch einige Spiele zu finden. Ein Ersatz für eine Spielkonsole wird der Fernseher damit aber nicht.
Der eingebaute Webbrowser funktionierte im Test prima. Nur an die Steuerung per Fernbedienung muss man sich erst gewöhnen.
Weil der Samsung-Fernseher eine so hohe Auflösung hat, macht das Lesen von Texten damit tatsächlich Spaß. Erst aus nächster Nähe wird erkennbar, dass die Buchstaben aus Pixeln aufgebaut sind. Bei einem normalen Sitzabstand von zwei bis drei Metern ist davon nichts wahrzunehmen.