Samsung The Frame im Test - DER SPIEGEL
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Ein Fernseher als Bilderrahmen Samsung The Frame im Test

Der The Frame von Samsung soll TV und Bilderrahmen zugleich sein. Man kann mit ihm UHD-Videos anschauen - oder berühmte Kunstwerke. Schön ist er trotzdem nicht. Und schon gar nicht sparsam.
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Samsung The Frame: Der neue Fernseher ist in drei Größen erhältlich: 43 Zoll, 55 Zoll und 65 Zoll. Die Preise liegen zwischen 1300 und 3200 Euro. Zum Test wurde uns das größte Modell zugeschickt.

Foto: Matthias Kremp
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Die Besonderheit am The Frame: So wie auf diesem Bild sieht er aus, wenn man ihn nicht benutzt. Statt den Bildschirm abzuschalten, werden darauf Kunstwerke angezeigt, inklusive Passepartout. Aus mindestens einem Meter Entfernung sieht das ziemlich überzeugend aus.

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Geht man allerdings näher an den Bildschirm heran, ist dann doch nicht zu übersehen, dass man vor einem Bildschirm steht und nicht vor einem Bild.

Foto: Matthias Kremp
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Beim Kauf sind 100 Bilder auf dem Fernseher vorinstalliert. Gegen eine Gebühr von 4,99 Euro pro Monat bekommt man Zugriff auf einen Auswahl weiterer Werke verschiedener Anbieter.

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Man kann aber auch einfach Bilder, die einem besonders gut gefallen, einzeln kaufen. Die sind dann in etwa so teuer wie billige Poster.

Foto: Matthias Kremp
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Vor dem Kauf lassen sich die Kaufbilder probeweise auf dem Fernseher anzeigen. So kann man sich ein Bild vom Bild machen, bevor man die Zeche zahlt.

Foto: Matthias Kremp
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Alternativ zu Kauf- oder Abokunst kann man den teuren TV auch einfach als übergroßen digitalen Bilderrahmen benutzen, indem man per Samsung-App eigene Fotos auf das Gerät überträgt. Um dicke Balken an den seitlichen Rändern zu vermeiden, sollten die das Format 16:9 haben und nicht, wie bei Fotos sonst üblich, 4:3.

Foto: Matthias Kremp
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Verglichen mit anderen Oberklassefernsehern, auch jenen von Samsung, ist der The Frame relativ dick geraten.

Foto: Matthias Kremp
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Die geriffelte Rückseite ist komplett geschlossen, weil alle Anschlüsse in eine externe Box ausgelagert sind.

Foto: Matthias Kremp
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Samsungs Anschlussbox wird mit einem sehr dünnen optischen Kabel mit dem Fernseher verbunden. An der Box selbst finden sich alle üblichen Ports, darunter vier HDMI-Anschlüsse für Spielkonsolen, Blu-ray-Player und ähnliches.

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Nur zwei Kabel führen aus dem Fernseher heraus. Verwendet man den optionalen Standfuß, lassen sich die Strippen durch den Fuß selbst verlegen.

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Erst am Fuße des Fußes kommen die beiden Kabel wieder zum Vorschein. Ab hier lassen sie sich nicht mehr verstecken.

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Im TV-Betrieb ist die Bildqualität des The Frame vor allem bei UHD-Filmen sehr gut. Aber auch Kabelsender, die ihr Programm in HD ausstrahlen, erreichen eine beachtliche Brillanz.

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Die Benutzeroberfläche des The Frame ist mit der anderer aktueller Samsung-Fernseher identisch. Für Dienste wie Netflix und Amazon sowie alle wichtigen Mediatheken sind Apps abrufbar.

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Auch eine digitale Programmübersicht kann man auf dem Fernseher abrufen.

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Im TV-Betrieb zeigte unser Messgerät einen Stromverbrauch von knapp über 90 Watt an.

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Nach dem Umschalten in den Kunstmodus stieg der Verbrauch um 20 Watt an. So zieht der The Frame bis zu 120 Watt aus der Leitung, wenn er als Bilderrahmen fungiert.

Foto: Matthias Kremp
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?