Samurai: Todbringende Krieger - DER SPIEGEL
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Samurai Todbringende Krieger

Schwerter, Treue und Ehre, das ist der Stoff, aus dem Japans Helden sind: Einst eine Art Söldnertruppe, stiegen die Samurai-Krieger im 12. Jahrhundert zum herrschenden Stand auf. In der Moderne speiste ihr Mythos Nationalismus und Rechtsradikalismus. Bis heute fasziniert die Kriegerkaste - nicht nur im Osten.
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Drei Samurai-Krieger in Rüstung, zirka 1880: Das Schwert war ihre Seele. Sie waren treu bis in den Tod. Verloren sie ihren Herren, begingen sie Selbstmord.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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Samurai-Schüler: Ihre Ästhetik, ihr Ehrenkodex, ihr Mythos leben fort in der japanischen Comic-Kultur, Videospielen, zahlreichen Hollywood-Filmen und ganz real auch in ihren Nachfahren, die teilweise zur gesellschaftlichen Elite Japans gehören, bedeutende Politiker geworden sind oder mitunter Wirtschaftsimperien leiten.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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Mordanschlag auf den Sozialistenführer Inajiro Asanuma (12. Oktober 1960):

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Jubelierende japanische Soldaten nach der Eroberung der phillipinischen Halbinsel Bataan, zirka 1943: Ebenso ausgefeilt wie die Kampfkunst der Samurai war die Kunst der Schwertschmiedemeister. Wenngleich ein Samurai auch Bogen und Lanze als Waffen benutzte, das Schwert galt als seine Seele. Selbst im heutigen Japan lebt die alte Tradition des Schwertschmiedens fort

Foto: Keystone/ Getty Images
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Japanischer Kamikaze-Pilot: Je länger die echten Samurai verschwunden waren, desto stärker wurde der Samurai-Mythos. Am Ende des Zweiten Weltkriegs schworen skrupellose Militärführer junge Piloten auf das ideologisch hergerichtete Leitbild des Samurai ein, der im Opfer für seinen Herrscher die Erfüllung findet.

Foto: Keystone/ Getty Images
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