Sandra Bullock Die Mama-Offensive
Sandra Bullock hat offenbar genug vom Opfer-Image. Im Zentralorgan der US-Prominenten-Berichterstattung, "People", erklärte sie nicht nur, dass sie die Scheidung eingereicht habe. Für das Blatt ließ sie sich auch mit ihrem kleinen Pflegesohn ablichten - in triumphierender Pose.
"Ein geschlagener Mann": Nach Ende seiner Therapie in einer Klinik in Arizona hatte Jesse James inzwischen erkannt, dass seine Ehe mit Oscar-Preisträgerin Sandra Bullock unwiederbringlich zerstört ist. Nun klagte er über das "große Loch" in seinem Herzen, dass die Scheidungsabsicht seiner Noch-Ehefrau geschlagen habe.
Den kleinen Louis wollte das Paar ursprünglich gemeinsam adoptieren. Jetzt sagte James, es wäre "egoistisch, Sandy nicht gehen zu lassen."
Bullock, 45, war kurz nach Bekanntwerden der Eskapaden ihres Mannes aus dem gemeinsamen Haus bei Los Angeles ausgezogen.
James hatte zudem die Existenz von privaten Videoaufnahmen zu dementieren, die ihn in kompromittierenden Situationen zeigen. Entsprechende Berichte seien "unwahr und frei erfunden".
Jesse James in Pose - und Bedrängnis: Er sei "der schlimmste Alptraum jeder Frau - die Lügen, der Betrug, der Haaransatz", hieß es im US-Blog jezebel.com nach Bekanntwerden der Affären des 40-Jährigen.
Sandra Bullock bedankte sich noch bei Verleihung der SAG-Awards im Januar 2010 überschwänglich auf der Bühne bei ihrem "Ehemann und Geliebten" Jesse James.
Sie die Umschwärmte, er der Mann im Hintergrund: So lautete die Rollenverteilung im Hause Bullock/James.
Auch bei der Oscar-Verleihung hatte er zur Seite zu treten, wenn sie interviewt wurde.
Die 45-Jährige erhielt den Preis als "Beste Hauptdarstellerin" für "Blind Side" und schwärmte in ihrer Dankesrede in den höchsten Tönen von James. Er erwiderte später: "Ich bin so stolz auf sie. Niemand hat einen Oscar mehr verdient als sie."
Das Paar focht zuletzt gemeinsam für das alleinige Sorgerecht für James' Tochter aus der Beziehung zu seiner Ex-Frau Janine Lindemulder.
Lindemulder saß wegen Steuerhinterziehung ein halbes Jahr im Gefängnis und ist noch bis Ende des Jahres in einem Rehabilitationszentrum.
Bullock und James hatten bei den Verhandlungen angeführt, dass sie dem Kind im Gegensatz zu Lindemulder das stabilere Zuhause bieten könnten. Ein Argument, das nun nichtig ist.