Sandwich-Protest in Brüssel - DER SPIEGEL
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Praktikanten-Aufschrei Sandwich-Protest in Brüssel

Sie arbeiten häufig unbezahlt, ohne richtige Verträge, dafür aber mit reichlich Überstunden: Jetzt protestieren Praktikanten in Brüssel gegen die harten Arbeitsbedingungen in Europas Hauptstadt - und dabei geht es ihnen nicht nur um sich selbst.
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Sandwich-Protest in Brüssel: Viele Praktikanten werden so schlecht bezahlt, dass sie sich mittags nur ein Brötchen leisten können. mehr... 

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Gut 200 von ihnen demonstrierten jetzt vor dem Europäischen Parlament gegen unfaire Arbeitsbedingungen.

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Viele Praktikanten in Europas Hauptstadt arbeiten ohne oder für sehr geringe Bezahlung, ohne verbindliche Verträge, ohne Versicherungen und ohne geregelte Arbeitszeiten, schreiben die Initiatoren in ihrem Aufruf.

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Teures Brüssel: Eine monatliche Miete von 500 Euro ist normal. Wer hier seine Karriere starten oder wertvolle Kontakte knüpfen möchte, ist auf finanzielle Hilfe von außen angewiesen, etwa durch die Eltern. Ungerecht finden das die Organisatoren der Demo.

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Teilnehmer füllen Fragebögen aus. Die Organisatoren wollen Daten und Arbeitsbedingungen der Praktikanten sammeln.

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Lassi Harmala, 26, aus Finnland, arbeitet für eine Uno-Organisation in Brüssel. Er fordert allgemeine Standards, an die sich alle Arbeitgeber halten müssen.

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Rebekka Opfermann, 28, studiert in Brüssel. Sie hat bereits mehrere Praktika gemacht, unter anderem bei bei Europäischen Kommission und im deutschen Auswärtigen Dienst. Sie sagt: "Viele Praktikanten trauen sich oft nicht, etwas zu unternehmen, da sie Angst haben, abgestempelt zu werden. Und viele sind froh, überhaupt einen Praktikumsplatz bekommen zu haben."

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?