Santorum - DER SPIEGEL
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Rick Santorum Der Erzkonservative gibt auf

Das Rennen der Republikaner um den Herausforderer des amtierenden US-Präsidenten ist so gut wie entschieden. Rick Santorum verkündete am Dienstag seinen Rückzug. Jetzt wird Multimillionär Mitt Romney gegen Barack Obama antreten.
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Rick Santorum im Kreis seiner Familie: Am Dienstag verkündete er, seine Kampagne auszusetzen. Er gibt damit im Rennen um den Posten des republikanischen Obama-Herausforderers auf. Er trat in der Kleinstadt Gettysburg in seinem Heimatstaat Pennsylvania vor die Presse. Dort fand eine entscheidende Schlacht im amerikanischen Bürgerkrieg statt, und der damalige US-Präsident Abraham Lincoln hielt dort seine berühmte "Gettysburg Address".

Foto: Mark Makela / REUTERS
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Siegerpose während des Wahlkampfs: In elf Bundesstaaten hieß der Gewinner Rick Santorum. Allein bei der Delegiertenzahl konnte er nicht mithalten. Er schaffte es nicht einmal auf halb so viele wie sein parteiinterner Konkurrent Mitt Romney.

Foto: Robert Galbraith / REUTERS
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Santorum predigte während seines Wahlkampfs erzkonservative Ansichten - selbst für die Republikanische Partei: Unter anderem bezweifelt er die Evolution, setzte Homosexualität mit Pädophilie gleich und wollte Abtreibung strafbar machen.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Zuletzt hatte Santorum mit einem Horror-Video Wahlkampf betrieben. Mit düsteren Szenen wurde vor einer Wiederwahl Barack Obamas gewarnt. Die Startsequenz mit Krähen (Screenshot) erinnert an Alfred Hitchcock.

Foto: RickSantorum.com
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Im weiteren Verlauf des Videos wird auch vor explodierenden Benzinpreisen im Fall einer Wiederwahl Obamas gewarnt. Dafür wird ein Mann gezeigt, der sich eine Zapfpistole wie einen Revolver an die eigene Schläfe hält (Screenshot).

Foto: RickSantorum.com
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Santorum selbst inszenierte sich gern als Familienmensch - wie hier Anfang März in Ohio an der Seite seiner Ehefrau Karen.

Foto: Gene J. Puskar / AP
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Zu einem Auftritt in La Crosse im US-Bundesstaat Wisconsin begleitete Tochter Elizabeth Santorum ihren Vater.

Foto: Scott Olson / AFP
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Der Erzkonservative war als Außenseiter ins Rennen um den Posten des republikanischen Obama-Herausforderers gegangen - und entwickelte sich über Wochen hinweg zum ärgsten Rivalen von Favorit Mitt Romney.

Foto: Scott Olson / AFP
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Er ist der strahlende Sieger: Mitt Romney wird nach dem Rückzug von Santorum wahrscheinlich Obama herausfordern. Amerika wählt am 6. November einen neuen Präsidenten.

Foto: Darren Hauck / REUTERS
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Romney mit seiner Ehefrau Ann Ende März in Illinois: Im Wahlkampf gegen Obama dürfte es Romney schwer haben. Der parteiinterne Zwist mit Santorum hat eindeutig Spuren hinterlassen - und Romney in seinen Positionen weit nach rechts rücken lassen.

Foto: Jeff Haynes / REUTERS
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Da waren es noch vier: Nach dem Rückzug von Santorum sind neben Mitt Romney noch Ron Paul (links) und Newt Gingrich (rechts) im Rennen. Den beiden werden jedoch keinerlei Chancen auf einen Sieg im parteiinternen Vorwahlkampf eingeräumt.

Foto: DON EMMERT/ AFP
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US-Präsident Barack Obama: Eine aktuelle Umfrage sieht ihn deutlich vor seinen republikanischen Herausforderern. 51 Prozent der Befragten wollen für ihn stimmen, nur 44 Prozent für Romney.

Foto: JEWEL SAMAD/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?