Sarah Connor "Reden mit Händen und Füßen"
Sarah Connor hat eine syrische Flüchtlingsfamilie bei sich zu Hause aufgenommen. "Ich maße mir nicht an, ein Vorbild zu sein. Ich kann verstehen, dass nicht jeder Flüchtlinge bei sich aufnehmen kann oder will", schreibt die Musikerin in einem Text für die Wochenzeitung "Die Zeit".
Connor im September in der Hamburger Laeiszhalle. Dort startete die Sängerin ihre Deutschlandtour "Muttersprache". Über ihr Zusammenleben mit der Flüchtlingsfamilie sagt sie: "Wir reden mit Händen und Füßen, mit Wörterbüchern und mithilfe einer Übersetzungs-App."
In den Jahren zuvor war Sarah Connor vor allem in Fernsehshows öffentlich aufgetreten, so zum Beispiel bei "X Factor", wo sie von 2010 bis 2012 als Jurorin wirkte.
Sarah Connor mit den Tigerbabys Rico und Kico im Serengetipark Hodenhagen (2010): Die dreifache Mutter hat bei sich zu Hause eine Syrerin mit fünf Kindern aufgenommen.
Ihre Beziehung mit dem Sänger Marc Terenzi machte Sarah Connor in gleich zwei Doku-Soaps bis ins Detail öffentlich. Die Ehe wurde 2010 geschieden, seither ist sie mit ihrem Manager Florian Fischer liiert.
In den Nullerjahren steckte Sarah Connors Soul-Pop voller sexueller Konnotationen - entsprechend war die Bühnenshow ihrer "Sexy as Hell"-Tour 2009.
Sarah Connor mit Comet-Trophäe 2005. Mit ihrem Album "Muttersprache" kann sie an die Verkaufserfolge ihrer ersten Alben anknüpfen.
Mit Songs wie "Let's Get Back To Bed Boy!" und "From Sarah with Love" wurde Connor zu einer der erfolgreichsten Sängerinnen Deutschlands. Hier ist sie 2002 beim Comet zu sehen.