Sarah Ferguson Unerwünscht bei Prinzenhochzeit
Ab Juni will Sarah Ferguson in der US-Reality-Serie "Finding Sarah" den Zuschauern tiefe Einblicke in ihr Seelenleben geben. Die Herzogin wird einem Schamanen in der Wüste von Arizona begegnen, außerdem sollen verschiedene "Heiler" und Coaches gehört sowie ein Pferdeflüsterer konsultiert werden.
"Es war so schwierig", sagte Fergie unlängst in der Show von US-Talkmasterin Oprah Winfrey - und sprach über die Entscheidung des britischen Königshauses, sie nicht zur Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton einzuladen.
Im Gegensatz zu ihrem geschiedenen Mann Prinz Andrew...
...und den beiden gemeinsamen Töchtern Beatrice und Eugenie (links) war die Herzogin von York bei dem Event unerwünscht.
Für die Braut hatte Fergie großes Lob parat: "Kate sah so unglaublich schön aus." Auch von ihrem Neffen, Prinz William, zeigte sie sich beeindruckt. Ihre Schwägerin Diana wäre "sicher sehr stolz auf ihren Sohn gewesen", so Ferguson.
Die königliche Familie bei der Hochzeit Prinz Andrews mit der Bürgerlichen Sarah Ferguson am 23. Juli 1986. schon damals eilte Fergie der Ruf einer Wilden voraus - was sich in den folgenden Jahren bestätigte.
Anfangs galten die Schwägerinnen Sarah und Diana als enge Freundinnen - doch nachdem Ferguson behauptete, sie habe sich Warzen zugezogen, als sie sich ein Paar Schuhe Dianas auslieh, sprach letztere bis zu ihrem Tod 1997 nie wieder ein Wort mit ihr.
Sarah Ferguson - hier bei der Windsor Horse Show 1986 - war bis 1996 mit Prinz Andrew verheiratet.
Familienfoto im August 1986: Die junge Herzogin litt darunter, stets zu ihrem Nachteil mit der eleganteren Diana verglichen zu werden. Die britische Presse taufte die mit ihrem Gewicht hadernde Herzogin von York kurzerhand "Duchess of Pork".
Auch als ein glamouröseres Image gefunden schien - in den Augen der Öffentlichkeit rangierte Fergie stets hinter Di.
Zuletzt ging Sarah Ferguson der Boulevardzeitung "News of the World" auf den Leim. Ein als Geschäftsmann getarnter Reporter des Blattes bat die 51-Jährige, ihm Kontakt zu ihrem Ex-Mann Prinz Andrew zu vermitteln.
Ferguson ging darauf ein - und verlangte 500.000 Pfund. Eine Anzahlung, 40.000 Pfund in bar, nahm sie in einem Hotelzimmer in einem geborgten Aktenkoffer entgegen. Sie wurde heimlich dabei gefilmt.
Mittlerweile entschuldigte sich Ferguson öffentlich für den Skandal - und bestätigte, dass sie Geldprobleme habe.
Sie könne "jede Tür öffnen", sagte Fergie zu dem als Geschäftsmann getarnten Reporter.
Mit Tochter Beatrice beim Polo: Britische Zeitungen hatten seit langem über die mögliche Pleite der Ex-Schwiegertochter der Queen spekuliert.
Fergie als Model auf der Londoner Fashion Week 2007, links Tochter Eugenie.