Sarkozy und Bruni Eine Staatsaffäre
Es war wohl als raffinierter Coup vom Unterhaltungsfach ins ernste Metier gedacht: Carla Bruni gab dem Magazion "L'Express" das erste Interview als First Lady. Schon Stunden später musste sie sich für gewisse Formulierungen entschuldigen.
Sakozys öffentliches Geturtel mit Carla Bruni - hier im Ägypten-Urlaub im Dezember 2007 - geht den Franzosen zunehmend auf die Nerven. Die Umfragewerte des Präsidenten verschlechtern sich.
Carla Bruni bringt ungewohnt viel Glamour in den Elysée-Palast - vielen Landsleuten zu viel.
Er sei halt "ein richtiger Kerl", befindet Präsident Sarkozy - und zeigt sich gern mit seiner weiblichen Neuerwerbung.
Nach dem Beruf als Mannequin startete die gebürtige Italienerin Bruni eine äußerst erfolgreiche Karriere als Sängerin französischer Chansons.
Die Gazetten berichten gern über das neue Promi-Paar, doch langsam weicht die Begeisterung über das Thema dem Überdruss.
Das Model: Bruni, als sie noch auf dem Laufsteg arbeitete (hier 1995 in Mailand)
Die 39-Jährige arbeitete mehr als zehn Jahre lang als Top-Model für Valentino, Yves Saint Laurent und John Galliano.
Übt sich als Stiefpapa: Sarkozy mit Brunis Sohn Aurelien auf den Schultern
Darf eine Fast-Präsidentengattin noch mit Werbung ihr Geld verdienen? Werbung für eine ausländische Automarke, wohlgemerkt.
Bruni als Lancia-Werbeträgerin