Satellitenbilder: Flutkatastrophe in Afrika - DER SPIEGEL
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Satellitenbilder Flutkatastrophe in Afrika

Zentralafrika stürzt von einem Wetterextrem ins nächste: Noch vor wenigen Wochen herrschte Dürre in weiten Teilen der Sahelzone. Jetzt sind 17 Länder von schweren Überflutungen betroffen. Aktuelle Satellitenbilder zeigen das Ausmaß der Katastrophe.
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Flut im Tschad: Das untere Bild entstand am 4. Juli, das obere am 18. September. Die Fläche des Firtri-Sees hat sich nahezu verdoppelt, der Fluss Batha ist stark angeschwollen, das ganze Land ist von leuchtend grünem Gras bedeckt. 17 Staaten in der Sahelzone sind von schweren Überschwemmungen betroffen

Foto: NASA / MODIS / GSFC
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Von Überschwemmungen betroffene Gebiete in Afrika: Die komplette Sahelzone hat schwere Regenfälle abbekommen. Rund 1,5 Millionen Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen betroffen

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Nigeria: Der "Aqua"-Satellit der Nasa hat diese Bilder - Kombinationen aus Aufnahmen im Bereich des sichtbaren und infraroten Lichts - am 25. Mai (unten) und 14. September (oben) geschossen. Der Niger und sein Zufluss Benue sind über die Ufer getreten. An ihnen entlang haben sich Tümpel und Seen gebildet; die Überflutungen erstrecken sich über die gesamte Länge beider Flüsse

Foto: NASA / MODIS / GSFC
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Ghana: Der Weiße Volta und der Oti sind auf ihrer gesamten Länge stark angeschwollen, wie diese Bilder vom 12. September (links) und 15. Juni (rechts) zeigen

Foto: NASA / MODIS / GSFC
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Senegal und Mauretanien: In manchen Gegenden der Sahelzone kam der Regen in diesem Jahr spät, aber gewaltig. Der Fluss Senegal, der das gleichnamige Land vom benachbarten Mauretanien trennt, erscheint in dem Bild vom 23. Juli (unten) als dünne blaue Linie in einem spärlich bewachsenen Land. Am 16. September (oben) sind die Zuflüsse im nördlich gelegenen Mauretanien angeschwollen

Foto: NASA / MODIS / GSFC
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Mali: Das untere Bild stammt von 25. Juli und zeigt bereits erste Anzeichen von Überflutungen. Die braunen Linien am linken Bildrand zeigen extrem schlammiges Wasser im Fluss Niger. Am 15. September (oben) sind die Flüsse wesentlich breiter und bilden Tümpel und Seen. Der Niger ist über seine gesamte Länge von mehr als 4000 Kilometern über die Ufer getreten, durch Mali und Niger bis nach Nigeria

Foto: NASA / MODIS / GSFC
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Uganda: Schon am 18. Mai (rechts) erscheint das Land in prallem Grün. Nach schweren Überschwemmungen sind am 18. September (links) Gebiete im Norden und Osten des Landes von der Außenwelt abgeschnitten. Allein in Uganda sind nach Angaben der Vereinten Nationen rund 300.000 Menschen von der Katastrophe betroffen. Der Regen hat in einigen Regionen bis zu 90 Prozent der Ernte zerstört und zahlreiche Häuser weggespült

Foto: NASA / MODIS / GSFC
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Sudan: Normalerweise endet die Regenzeit in dem ostafrikanischen Land im September. Doch das Satellitenbild vom 6. September (oben) zeigt, dass viele Gebiete unter Wasser stehen. Das Bild vom 27. Juli (unten) zeigt das Land, bevor der Nil und der Atbara über die Ufer getreten sind. Die sudanesische Regierung spricht von den schlimmsten Regenfällen seit Menschengedenken. Mehr als 120 Menschen seien umgekommen und über 200.000 obdachlos geworden

Foto: NASA / MODIS / GSFC
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?