Satellitenbilder: Schöner spionieren mit Google - DER SPIEGEL
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Satellitenbilder Schöner spionieren mit Google

Dienste wie Google Earth geraten immer wieder in die Kritik, weil sie potenziellen Terrorsiten wertvolle Informationen liefern könnten. Insbesondere in Kombination mit dem Maps-Service wird ein brisantes Werkzeug daraus: So lassen sich die Standorte von Militärflughäfen oder Atomkraftwerken erkunden - Wegbeschreibung inklusive
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Indisches Militärhauptquartier in Neu Delhi bei Google Earth: Die indische regierung will sensible Informationen zensiert sehen, um Feinden keinen Vorteil zu verschaffen

Foto: Google Earth
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Indisches Parlamentsgebäude: Zensur-Kritiker verweisen darauf, dass es detailliertere und bessere Quellen gibt

Foto: Google Earth
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Doch per Google Earth und Maps lassen sich auch ganz andere Dinge finden: Militärflughafen Camp Springs, Maryland

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Jäger verschiedener Typen in Parkposition: Das schafft Überblick. Die Routing-Funktion von Maps liefert die Wegbeschreibung dazu

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Zensiertes Foto der strategisch wichtigen Edwards Air Base: Die Zufahrt ist noch zu sehen, der Rest unkenntlich gemacht

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Bomber und Jäger: Wo steht was? Bei Google erfährt man mehr als beim Tag der offen Tür

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Hubschrauberstaffel auf dem Stützpunkt Fort Lewis

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Zu einem Industriekomplex gehörendes Kohlekraftwerk. Auch Nuklearanlagen und andere so genante kritische Infrastrukturen lassen sich problemlos finden. Industriestaaten sind an solchen Punkten äußerst verletztlich: Vor Monaten reichte die Unterbrechung einer Stromleitung, um in Italien zu einem Kollaps des Energienetzes zu führen

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Bomber, Jäger, Hubschrauberstaffeln: Geparkt auf einem Seitenzweig des Militärflughafens der Edwards Air Base. Sowohl bei Maps als auch bei Earth lassen sich die Zufahrtswege nachverfolgen - und auch, wie man möglichst nah heran kommt, ohne den Vordereingang zu benutzen

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Atomkraftwerk: Von oben voller Überblick über alle Anfahrtmöglichkeiten

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Militärflughafen bei Seattle: Google verrät allerdings nur, was dort vor möglicherweise zwei bis drei Jahren stand

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...und manchmal erfährt man bei Google Earth auch, was sich alles nicht im bayrischen Wald findet: Anscheinend 50 Meter großes Insekt in Bayern. In Wahrheit dürfte das Tierchenn auf dem Scanner gesessen haben

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?