Saturn Bizarres Hexagon am Nordpol
Erstaunliche Struktur: Die "Cassini"-Sonde erspähte das regelmäßige Sechseck über dem Nordpol des Saturn mit einer Infrarotkamera. Vor mehr als 20 Jahren hatten die "Voyager"-Sonden das Hexagon erstmals fotografiert
Nahezu perfekt: Abgesehen von den abgerundeten Ecken würde das Sechseck jedes Geometrielehrbuch schmücken. Eine solche Struktur kennen Wissenschaftler von keinem anderen Planeten
Hexagon in der Nahaufnahme: Die sechseckige Struktur ist mit Polarwirbeln auf der Erde vergleichbar, die es sowohl am Nordpol als auch am Südpol gibt, wo sich Luftmassen kreisförmig bewegen
Riesenwirbel über dem Südpol: Mit einer Wolkenhöhe von bis zu 75 Kilometern, einem Durchmesser von 8000 Kilometern und einer Windgeschwindigkeit von 550 km/h innerhalb des Wolkenrings übertrifft der Sturm über dem Saturn-Nordpol jedes irdische Vorbild. Die unterschiedlichen Strukturen an Nord- und Südpol verblüffen die Forscher
Fixiert: Anders als die Wirbelstürme auf der Erde steht der Sturm über dem Saturn-Nordpol auf der Stelle. Diese "Cassini"-Aufnahmen zeigen ihn in unterschiedlichen Wellenlängen. Wie er entstehen konnte, ist Forschern ein Rätsel. Schließlich hat der Gasplanet Saturn keine Ozeane, über denen heißer Wasserdampf aufsteigen könnte - auf der Erde sind sie die Wiege tropischer Wirbelstürme
Guckloch: Das Auge des Sturms über dem Nordpol lässt Forscher doppelt so weit in die Saturn-Atmosphäre blicken wie sonst möglich. Dabei entdeckten sie geheimnisvolle dunkle Wolken