Saturn: Rätselhafte Ringe - DER SPIEGEL
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Saturn Rätselhafte Ringe

Warum nur der Planet Saturn ein so komplexes Ringssystem besitzt, ist bis heute ungeklärt. Neue Simulationen der Anfänge des Sonnensystems stützen nun eine alte Theorie: Ein gewaltiger Kometenschauer löste die Ringbildung aus.
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Gasriese mit Ringen: Der Saturn fasziniert Menschen seit Jahrtausenden. Aber erst in den vergangen Jahrzehnten ist es gelungen, Sonden in seine Nähe zu schicken, um mehr über das auffällige Ringsystem zu erfahren.

Foto: NASA / ESA / JPL / RSS
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Faszination Saturn: Mit einem Teleskop von der Erde aus entstand diese Aufnahme im Dezember 2001. Das strukturierte Ringsystem ist gut zu erkennen.

Foto: ESO
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"Cassini"-Aufnahme von Saturn und Ringystem: Die komplexen Strukturen sollen entstanden sein, als ein Kometenschauer einen Mond pulverisierte, glauben französische Forscher.

Foto: NASA
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Raumsonde "Cassini" am Saturn (Illustration): Die Saturnringe haben möglicherweise mehrere Milliarden Jahre auf dem Buckel. Das vermutet ein Forscherteam um den US-Astronomen Larry Esposito.

Foto: DPA
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Kunst? Wie mit einem Pinsel gezogen erscheinen die Linien, bei denen es sich um die Ringe handelt.

Foto: NASA / ESA / JPL / SSI / Cassini Imaging Team
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Faszinierender Ausblick: Dieses Bild ist keine Illustration, sondern ein aus 165 echten Fotos der Raumsonde "Cassini" zusammengesetztes Bild. Das Kästchen markiert die Erde, die aus einer Entfernung von mehr als einer Milliarde Kilometern nur noch ein kleiner Punkt ist.

Foto: AFP/NASA
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Neon-Look: Eine Falschfarbenaufnahme von "Cassini", geschossen im UV-Bereich

Foto: NASA / JPL
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Ästehtik der Ringe: Die Falschfarbenaufnahme zeigt Schwankungen der Dichte im A-Ring. Auch hier wurde UV-Licht verwendet.

Foto: NASA / JPL
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Bunte Kreise: Von "Voyager 2" stammt diese faszinierende Aufnahme aus dem Jahr 1981.

Foto: NASA / JPL
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Dicht an dicht: Ein weiteres Falschfarbenbild von "Voyager 2", das die feine Struktur des Systems deutlich macht.

Foto: NASA / JPL
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Blaue Ringwelt: "Cassini" lieferte diese Aufnahme - aufgenommen im Spektrum sichtbaren Lichts.

Foto: NASA
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Schattenspiele: Dunkle und scharf abgegrenzte Ringschatten umgeben den Saturn. Warum sich die Farben auf der Nord- und der Südhalbkugel so stark unterscheiden, können Wissenschaftler noch nicht erklären.

Foto: REUTERS / NASA / JPL
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Psychedelisch: Das Falschfarbenbild ist ein Mosaik aus 25 Einzelbilder von "Cassini" im Bereich sichtbaren und Infrarotlichts.

Foto: NASA
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Stete Begleiter: Oberhalb der scheibenähnlichen Saturnringe taucht auf diesem Bild links oben ein kleiner weißer Punkt auf. Es ist Enceladus, einer von rund 60 bekannten Monden, die den Planeten umkreisen.

Foto: AP / NASA / JPL
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Mysteriös: Ohne Farbe wirkt der Gasriese fast unheimlich. In seiner Atmosphäre, die vornehmlich aus Helium und Wasserstoff besteht, kommen mitunter hurrikanähnliche Stürme und Gewitter vor.

Foto: NASA / JPL
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Nur scheinbar klein: Der winzige weiße Fleck am oberen Bildrand ist der Mond Dione, der einen Durchmesser von 1118 Kilometern hat.

Foto: AP / NASA / JPL
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Eingehüllt: Umgeben von seinen Ringen ist der Saturn hier auf der einen Seite weiß von der Sonne angestrahlt. Die andere Hälfte ist fast schwarz. Sein dicker Schatten legt sich auf der sonnenabgewandten Seite über die Ringe.

Foto: AP / NASA / JPL
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Von Süden aus blickt "Cassini" auf den Saturn und seine Ringe. Die Sonne erleuchtet den Planeten aus etwa 19 Grad unterhalb der Ringebene. In dieser Ansicht sorgen Spektralfilter für Rot, Grün und Blau für eine natürliche Färbung des Saturns.

Foto: AFP / NASA / JPL
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Ungewohnte Perspektive: Blick auf den Mond Tethys und Saturn. Bei dem schmalen waagerechten Streifen handelt es sich um die Ringebene, in der sich die Nasa-Sonde zum Zeitpunkt der Aufnahme befand.

Foto: AFP/ NASA/ JPL
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Kleiner Begleiter: Der Saturn-Mond Dione und die Ringe im Hintergrund.

Foto: NASA/JPL/Space Science Institute
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?