Schach-WM Der Triumph des Wunderkinds
Shake Hands vor dem Spiel: Herausforderer Magnus Carlsen (r.) konnte in der zehnten Partie der Schach-WM im indischen Chennai alles klarmachen.
Titelverteidiger Viswanathan Anand (l.) brauchte dagegen in der auf zwölf Spiele angelegten Finalserie unbedingt einen Sieg. Carlsen reichte schon ein Remis zum Titel.
Anand hatte für das Spiel eine offensive Taktik gewählt, der Inder begann mit der Sizilianischen Verteidigung. Carlsen konnte die Partie trotzdem beruhigen.
Anand hatte trotz einer vergebenen Chance von Carlsen nach knapp zwei Stunden Stellungsnachteile gegenüber dem Norweger.
Nach rund vier Stunden und 45 Minuten stand der erst 22 Jahre alte Carlsen als neuer Weltmeister fest. Er ist damit der zweitjüngste Weltmeister überhaupt. Nur Garri Kasparow war bei seinem Sieg gegen Anatolij Karpow im November 1985 einige Monate jünger.