Schalke in der Einzelkritik - DER SPIEGEL
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Schalke 04 in der Einzelkritik Bentaleb, Schalkes Mann vom Punkt

Gegen Manchester City traf Schalkes Nabil Bentaleb zweimal vom Elfmeterpunkt - man hätte es wissen können. Elfmeter trifft er für Schalke immer. Am Ende jubelten trotzdem nur die Gäste.
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Ralf Fährmann, Tor: War viele Jahre die unumstrittene Nummer eins auf Schalke, doch diese Saison ist nicht seine beste. Sogar den Stammplatz war er zwischenzeitlich los. Auch gegen City überzeugte er nicht: Sein zu kurzer Pass leitete das 0:1 ein (18.). Später hielt er immerhin, was zu halten war.

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP
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Daniel Caligiuri, Abwehr: Sein Schuss an den Arm von Nicolás Otamendi brachte Schalke den ersten Elfmeter zum Ausgleich ein. Der rechte Außenspieler der Fünferkette war äußerst engagiert, traute sich etwas zu. Damit glich er ein paar einfache Ballverluste aus.

Foto: SASCHA STEINBACH/EPA-EFE/REX
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Jeffrey Bruma, Abwehr: Eine solide Vorstellung des rechten Innenverteidigers, nicht mehr, nicht weniger. Profitierte davon, dass Caligiuri auf seiner Seite vieles wegräumte.

Foto: Ina Fassbender/ dpa
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Salif Sané, Abwehr: Huch, da kommt ja David Silva! Schnell den Ball weg, oder doch nicht? Nein, es klappte nicht mehr. Manchesters Kapitän klaute dem schläfrigen Schalker Innenverteidiger den Ball und bereitete dann das 0:1 vor. Sané steckte den Fehler aber gut weg, räumte im Zentrum der Fünferkette viel ab. Ein Foul an ihm sorgte für den Elfmeter, der Schalke das 2:1 brachte.

Foto: Rolf Vennenbernd/ dpa
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Matija Nastasic, Abwehr: Wenn der Ball mal schnell läuft bei Manchester City, dann ist es schwierig für einen Innenverteidiger, die Orientierung zu wahren. Ex-City-Profi Nastasic wird das gewusst haben - es nützte ihm nur nichts.

Foto: Dean Mouhtaropoulos/ Bongarts/Getty Images
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Bastian Oczipka, Abwehr: Schwächster Spieler in der Fünferkette. Sah dann fast schon folgerichtig auch beim 3:2 von Raheem Sterling schlecht aus. Hatte enorme Probleme mit dem Tempo der englischen Topstars.

Foto: FRIEDEMANN VOGEL/EPA-EFE/REX
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Weston McKennie, Mittelfeld (bis 77.): Mal hier, mal da von Tedesco eingesetzt, gegen Manchester City im rechten Mittelfeld. Dort überzeugte er mit leidenschaftlichem Einsatz und wichtigen Ballgewinnen. Über die vergangenen Wochen gesehen der beste Schalker Feldspieler. Wurde angeschlagen ausgewechselt.

Foto: Ina Fassbender/ dpa
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Steven Skrzybski, Mittelfeld (ab 77.): Kam fast zeitgleich mit Leroy Sané ins Spiel. Nur hatte Sané deutlich mehr Einfluss auf die Partie.

Foto: SASCHA STEINBACH/EPA-EFE/REX
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Suat Serdar, Mittelfeld: Fiel kaum auf im Mittelfeld. Aber das war lange Zeit eher ein Kompliment, denn Serdar stellte im Mittelfeld viele Passwege zu, eroberte häufiger den Ball.

Foto: Maja Hitij/ Bongarts/Getty Images
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Nabil Bentaleb, Mittelfeld: Erst in die rechte Ecke, dann in die linke. Beim zweiten Elfmeter war Torwart Ederson zwar mit der Hand am Ball, der Ball war aber trotzdem drin. Es war in einem Pflichtspiel sein 14. Elfmeter für Schalke, er hat sie alle verwandelt. Bentaleb überzeugte aber auch abseits der Strafstöße mit guter Zweikampfführung. Außerdem sorgte er dafür, dass die Kollegen mal durchschnaufen durften, indem er den Ball hielt.

Foto: MATTHEW CHILDS/ Action Images via Reuters
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Hamza Mendyl, Mittelfeld (bis 65. Minute): Im Derby gegen Borussia Dortmund hatte ihn Trainer Tedesco in den Angriff beordert, und das Experiment ging schief. Auch gegen City lag sein Aufgabengebiet weit entfernt vor seinem eigentlichen, dem eines Linksverteidigers, diesmal spielte er im linken offensiven Mittelfeld. Und fremdelte erneut: Mendyl lief viel, war aber kaum am Ball. Seine Auswechslung in der 64. Minute war folgerichtig.

Foto: FRIEDEMANN VOGEL/EPA-EFE/REX
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Guido Burgstaller, Angriff (ab 65. Minute): Kurz nach seiner Einwechslung foulte ihn Otamendi und sah dafür die Gelb-Rote Karte. Insofern lohnte sich der Einsatz des Österreichers schon. Jedenfalls sah es lange danach aus.

Foto: WOLFGANG RATTAY/ REUTERS
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Mark Uth, Angriff (bis 88.): Sein Schlenzer in der 25. Minute flog knapp am Tor vorbei. Suchte die Zweikämpfe, versuchte seine Kollegen mitzureißen. Weil er den Einsatz auch mal übertrieb, sah er die Gelbe Karte. Nach der Pause ohne jegliche Torgefahr.

Foto: FRIEDEMANN VOGEL/EPA-EFE/REX
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Amine Harit, Mittelfeld (ab 88.): Nach einem solchen Rückschlag ins Spiel zu kommen und den absoluten Tiefschlag, das Last-Minute-Gegentor, dann auf dem Rasen mitzuerleben - so etwas dürfte dann wohl als undankbar durchgehen.

Foto: WOLFGANG RATTAY/ REUTERS
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