Schalke-Sieg gegen Freiburg Ein Eigentor, ein Elfmeter
Im letzten Heimspiel des Jahres ging es für den FC Schalke 04 darum, den Anschluss an die Spitzenplätze der Liga zu halten. Der Druck auf Trainer Jens Keller war trotz des Weiterkommens in der Champions League unter der Woche gegen den FC Basel groß. Ein Sieg gegen Freiburg war also Pflicht.
Die Schalker taten sich schwer gegen die Gäste aus dem Breisgau. Kellers Mannschaft kontrollierte das Spiel, hatte aber wenig Ideen gegen die sicher stehende Defensive der Freiburger. Schnell waren die ersten Pfiffe in der Gelsenkirchener Arena zu hören.
In der 33. Minute hatte Jens Kellers Team die erste Chance: Nach einem langen Freistoß von Christian Fuchs kam Felipe Santana aus wenigen Metern an den Ball, scheiterte aber an Freiburgs Torhüter Oliver Baumann.
Kurz vor dem Pausenpfiff gingen die Schalker in Führung - und wussten selbst nicht so richtig, warum. Nach einer Ecke von Jefferson Farfán sprang Nicolas Höfler hoch, der Ball prallte ihm ans Knie und von dort ins eigene Tor.
Die Schalker nahmen das Freiburger Geschenk gerne an und freuten sich über die Führung, die zu diesem Zeitpunkt zwar nicht unverdient war, aber doch ziemlich glücklich zustande kam.
Nach der Pause gelang den Schalkern das 2:0. Max Meyer kam auf seinem Weg in den Freiburger Strafraum nach einem Foul von Tim Albutat zu Fall. Außerhalb? Auf der Linie? Innerhalb? So oder so: Es gab Elfmeter für Schalke.
Jefferson Farfán ließ sich nicht lange bitten, verwandelte den Strafstoß sicher zur Entscheidung.
Es war kein tolles Spiel von den Schalkern, doch am Ende war ihr Sieg verdient. Freiburg hatte dem Champions-League-Achtelfinalisten wenig entgegenzusetzen. Mit dem Erfolg lässt der Druck auf Trainer Keller etwas nach, zudem verabschiedeten sich die Gelsenkirchener versöhnlich von den eigenen Fans.
Szenen wie diese würde das Schalker Publikum im neuen Jahr sicher gerne öfter sehen. Meyer setzt zum Fallrückzieher an, scheitert aber an Freiburgs Torhüter Baumann.