Schalke-Trainer: Der Club der Gescheiterten - DER SPIEGEL
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Schalke-Trainer Der Club der Gescheiterten

Felix Magath ist neuer Trainer des FC Schalke 04. Dort hat er einen Vertrag über vier Jahre unterschrieben, glaubt jedoch nicht mehr daran, dass man in der Bundesliga langfristig arbeiten könne. Die Liste der Gescheiterten ist auch in Gelsenkirchen lang.
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Neuer Trainer, neues Glück: Der FC Schalke 04 hat die Verpflichtung von Felix Magath bekannt gegeben. Der 55-Jährige soll dort als Trainer, Manager und Vorstandsmitglied agieren. Eine ...

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... derartige Machtfülle ist ungewöhnlich. Aber wird ihm das ein langfristiges Arbeiten auf Schalke garantieren? Er selbst geht nicht davon aus - und hat auch allen Grund dazu: Denn bei Schalke scheiterten schon viele Trainer. SPIEGEL ONLINE zeigt, welche:

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Peter Neururer

Ja, der große Peter ist auch schon auf Schalke gescheitert. Von April 1989 bis November 1990 war Neururer für das damalige Zweitliga-Team verantwortlich. Mit ihm hielt der Club zweimal die Klasse - dennoch ist kurz nach Saisonbeginn, Schalke ist Zweiter, Schluss für den jungen Trainer. Auf ihn folgt am 1. Januar 1991 ...

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Aleksandar Ristic

"Känig Alex" führte Schalke zum Aufstieg - wird aber ein gutes Jahr später ebenfalls entlassen.

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Helmut Schulte

Der heutige St.-Pauli-Manager betreute das Team zwischen Januar und Oktober 1993. Mit ihm kann der Club die Klasse halten (10.). Nach katastrophalem Saisonstart (Letzter nach elf Spieltagen) übernimmt ...

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Jörg Berger

Der "Feuerwehrmann" begründete auf Schalke seinen Ruf und rettet den Club (trotz 1:5 gegen Leverkusen zum Auftakt) in seiner ersten Saison vor dem Abstieg. In seiner dritten Spielzeit führt er das Team sogar auf Platz drei. Doch königsblaue Erfolge zählen nicht lange. Am 3. Oktober 1996, wenige Monate später, wird Berger entlassen. Schalke ist Zwölfter. Neuer Trainer: Huub Stevens.

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Frank Neubarth

Auf den erfolgreichen und geliebten Huub Stevens folgte im Juli 2002 der unerfahrene Ex-Bremer. Er schaffte es nicht einmal bis zum Ende der Saison. Nach 26 Spieltagen und Platz sechs war Schluss. Am Ende der Spielzeit steht Schalke unter Marc Wilmots einen Rang schlechter.

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Jupp Heynckes

Der Erfolgstrainer übernahm zur folgenden Saison das Amt des Schalke-Trainers. Die großen Erwartungen werden schnell enttäuscht. In der Saison 2003/2004 landete Schalke nur auf Rang sieben, wenige Spieltage später räumt Heynckes die Trainerbank. Nach vier Partien und Platz 17 darf Eddy Achterberg für zwei Wochen übernehmen und übergibt dann an ...

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Ralf Rangnick

Der Schwabe führte die Schalker innerhalb weniger Wochen vom Tabellenende an die Spitze. Nachdem sie kurz sogar als Meisterkandidat galten, landete die Rangnick-Truppe am Ende der Saison 2004/2005 auf Rang zwei. Doch wieder können sich die Verantwortlichen an diesen Erfolg wenig später nicht mehr erinnern. In der Champions League ist schnell Schluss, im DFB-Pokal beendet ein 0:6 gegen Eintracht Frankfurt die Titelhoffnungen. Rangnick gibt kund, seinen Vertrag am Ende der Saison nicht verlängern zu wollen. Daraufhin beendet der Verein kurz vor der Winterpause das Engagement.

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Mirko Slomka

Wie bei Neubarth greift der Verein nach einem neuen Gesicht - und daneben. Slomka, Assistent unter Rangnick, kommt wie viele seiner Vorgänger mit dem Schalker Umfeld nicht zurecht. Er führt den Club in seiner ersten Saison auf Platz vier in der Bundesliga und ins Uefa-Pokal-Halbfinale, 2006/2007 sogar auf den zweiten Tabellenplatz. Obwohl das Team 2007/2008 das Champions-League-Viertelfinale erreicht, trennt sich der Verein im April von seinem Trainer. In seiner Zeit bei Schalke holt Slomka nach Ottmar Hitzfelds Bayern die meisten Punkte pro Spiel.

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Fred Rutten

Der Niederländer kam mit vielen Vorschusslorbeeren nach Schalke. Als Trainer des Jahres in seinem Heimatland führte er Twente Enschede in die Champions-League-Qualifikation. Er übernahm am 1. Juli 2008 das Traineramt bei den Gelsenkirchenern, musste jedoch nach knapp neun Monaten wieder beurlaubt. Der neue Trainer ...

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... Magath traut sich trotzdem nach Schalke.

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