"Schattenwelt": Duell der Vergessenen - DER SPIEGEL
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"Schattenwelt" Duell der Vergessenen

Terrorist und Opfer auf Tuchfühlung: Statt aus vermeintlich sicherer Distanz den Deutschen Herbst als Chronik zu präsentieren, wuchert der Konflikt in dem RAF-Drama "Schattenwelt" unheilvoll in die Gegenwart.
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Szene aus "Schattenwelt", Darstellerin Franziska Petri: Ein Drama um Schuld und Vergeltung, um ewige Lügen und letzte Wahrheiten

Foto: Edition Salzgeber
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Darstellerin Petri als junge Rächerin Valerie Matos: Ihr Vater war Gärtner bei einem von der RAF ermordeten Banker - und kam bei dem Attentat ebenfalls ums Leben. Nun ...

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... will sie den Ex-RAFler Widmer (Ulrich Noethen) eigenhändig zur Rechenschaft ziehen. Aber war er es überhaupt, der die tödlichen Schüsse abgegeben hat?

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Darstellerin Petri: Ihr Opferkind Valerie weist in ihrem drängenden Bedürfnis nach letzten Gewissheiten Ähnlichkeiten zu Michael Buback auf, der noch immer von der Frage gequält wird, wer genau vor über 30 Jahren seinen Vater, den Generalbundesstaatsanwalt Siegfried Buback, ermordet hat.

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Regisseurin Connie Walther hat Erfahrung mit provokanten Produktionen: Für ihren Fernsehfilm "12 heißt: Ich liebe dich" erzählte sie vor zwei Jahren die Liebesgeschichte zwischen einem Stasi-Offizier und seinem Verhöropfer.

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Darsteller Petri, Noethen: So wie die beiden unbehausten Protagonisten nicht aus dem Schatten der Geschichte ins Licht der Gegenwart finden, so bleibt der genaue Ablauf des historischen Verbrechens im Dunklen.

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