Schatzfund vor Israel "Von außergewöhnlicher Schönheit"
Bereits im April hatten Hobbytaucher die Überreste des Schiffs vor dem antiken Hafen von Caesarea in Israel gefunden.
Inzwischen haben Unterwasserarchäologen die Funde eines gesunkenen Handelsschiffs aus der späten römischen Ära geborgen.
Jacob Sharvit von der Abteilung für Unterwasserarchäologie sprach von "extrem aufregenden Funden, die abgesehen von ihrer außergewöhnlichen Schönheit von historischer Bedeutung sind".
Funde von römischen Metallstatuen sind selten - oft wurden diese eingeschmolzen und neu verwertet.
Die Funde sind mindestens 1600 Jahre alt.
Mehrere Stücke aus Bronze seien in ausgezeichnetem Zustand, hieß es.
Tausende Münzen wurden im Laufe der Jahrhunderte zu zwei Klumpen zusammengeschweißt, welche die Form der Krüge angenommen haben, in denen sie aufbewahrt wurden.
Vermutlich geriet das Schiff schon an der Hafenausfahrt in schwere See.
Die Lage der erhaltenen Anker verriet den Archäologen, dass der Frachter noch umkehren wollte, aber an den Uferfelsen zerschellte und dann sank.