Schauspielerin Uschi Glas wird 75 - DER SPIEGEL
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Uschi Glas wird 75 Zauberfrau des deutschen Films

Als CSU-Zicke verspottet, als Quotenqueen vergöttert: Seit 1966 zählt Uschi Glas zu den deutschen Film- und Fernsehstars. Im einestages-Interview erzählt sie, warum sie sich nie vor der Kamera auszog - und als Buche wiedergeboren werden möchte.
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Alle mal herschauen! Die brave Barbara legt auf der Polizeiwache einen Beinah-Striptease hin, um die Beamten abzulenken und dem nichtsnutzigen Martin die Flucht zu ermöglichen. Das gefiel nicht nur den Ordnungshütern, sondern auch dem Rest der Nation: Mit 6,5 Millionen Zuschauer schlug die Low-Budget-Produktion "Zur Sache, Schätzchen" (Regie: May Spils) 1968 sogar James Bond, bescherte Uschi Glas einen Bambi - und machte sie zum Star des deutschen Films.

Foto:

ddp images

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"Am Set prallten zwei Welten aufeinander": Uschi Glas bei den Dreharbeiten von "Zur Sache, Schätzchen" mit dem männlichen Hauptdarsteller Werner Enke und seiner Partnerin, der Regisseurin May Spils. "Es reichte schon, dass ich pünktlich und geduscht morgens am Set erschien. Damit war ich die Oberspießerin, das war völlig verpönt in Schwabing", erzählt die Schauspielerin im einestages-Interview. Zudem nahm die Zunft Anstoß daran, dass sich Glas vor der Kamera nicht ausziehen wollte.

Foto: Brix/ dpa
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Als "Neger" beschimpft: Uschi Glas (Foto von 1970) kam am 2. März 1944 in Landau/Isar als jüngstes von vier Kindern zur Welt. Weil die Schauspielerin als Kind einen sehr dunklen Teint und schwarze Locken hatte, beschimpften die Mitschüler sie als "Neger" und ließen sie nicht mitspielen.

Foto: ullstein bild/ Horst Prange
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"Ketzer": Uschi Glas 1958 bei ihrer Konfirmation. Als zugezogene Protestanten hatte es die Familie Glas im katholischen Niederbayern anfangs nicht leicht: "Die Einheimischen titulierten uns als 'Ketzer'", erzählt Uschi Glas im Interview.

Foto: privat
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Debüt als Internatszögling: Uschi Glas in ihrer ersten Rolle - Szenenfoto der Edgar-Wallace-Verfilmung "Der unheimliche Mönch" von 1965 (Regie: Harald Reinl). Um den Film drehen zu können, nahm sich Glas, damals Sekretärin bei einem Fuhrunternehmen, vier Wochen unbezahlten Urlaub. Danach bekam sie von Rialto Film einen Ausbildungsvertrag angeboten. Glas zögerte zunächst zu unterschreiben, da sie ihrem Chef versprochen hatte, als Sekretärin weiterzuarbeiten. Doch dann verunglückte er tödlich. "Die Firma wurde aufgelöst, ich arbeitslos. Da unterschrieb ich bei Rialto", erzählt sie im Interview.

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Erste Hauptrolle: Blutjung, bildschön, mit Federn geschmückt - Uschi Glas an der Seite von Lex Barker und Pierre Brice im deutsch-jugoslawischen Kinofilm "Winnetou und das Halbblut Apanatschi" von 1966 (Regie: Harald Philipp). Zum Karrierebeginn verdiente Glas nicht viel: Der Rialto-Vertrag sah vor, dass die Schauspielerin nach zweijähriger bezahlter Ausbildung das in sie investierte Geld zurück verdienen sollte.

Foto: Constantin film
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Die doppelte Uschi: "Hilfe, ich liebe Zwillinge!" heißt die Verwechslungskomödie von 1969 (Regie: Peter Weck), in der Uschi Glas mal als Model Hanna, mal als Sportlehrerin Renate im Dirndl entzückt. Ihr männlicher Konterpart: der fesche Jungfotograf Andy (gespielt von Roy Black).

Foto: Gloria-Film
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Verliebt, verlobt, verheiratet? Uschi Glas und Roy Black 1968 bei Dreharbeiten am Wörthersee. In ihrer Autobiografie "Mit einem Lächeln" wehrt sich die Schauspielerin gegen die vielen Versuche der Journalisten, ihr eine Romanze mit dem Schlagersänger anzudichten. "Es wurde gerätselt, gemutmaßt und gelogen", so Glas. In Wahrheit seien sie stets nur vor der Kamera ein Paar gewesen. In mehr als 50 Jahren Schauspielkarriere habe sie sich nicht ein einziges Mal am Set verliebt, verrät Glas im Interview.

Foto: Horst Ossinger/ picture alliance / dpa
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Die "schwarze Uschi": Uschi Glas und Franz Josef Strauß bei einer Wahlparty im Jahr 1972. Nachdem die Schauspielerin sich 1969 geweigert hatte, einen öffentlichen Willy-Brandt-Wahlaufruf zu unterschreiben, galt sie als konservativ-reaktionär. "Ich wurde öffentlich ausgebuht, vom jungen deutschen Film geächtet, als CSU-Zicke geschmäht", sagt Glas im Interview. Sie fühle sich zwar christlich-sozial, so die Schauspielerin, wollte sich aber nie aktiv für die Partei engagieren. "Auch wenn der Strauß immer gesagt hat: 'Uschi, du musst in die Politik'", so Glas.

Foto: SZ Photo
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Ruderpartie mit Rex: Uschi Glas mit Schlagerbarden Rex Gildo 1968 auf dem Maschsee in Hannover. Der "Fiesta-Mexicana"-Sänger stürzte 1999 aus dem zweiten Stock seiner Wohnung und starb an den Verletzungen. Regisseure des jungen deutschen Films der Siebzigerjahre mieden Glas wegen ihrer konservativen Haltung - dafür brillierte sie im sogenannten Opa-Film.

Foto: Wolfgang Weihs/ picture alliance / dpa
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Mein Freund, der Baum: Uschi Glas im Jahr 1971. Im Interview erzählte die Schauspielerin, warum sie als Buche wiedergeboren werden möchte: "Die Buche hat einen wunderschönen Stamm, ganz glatt, nicht so knorrig wie die Eiche. Und dann diese hellgrünen Blättchen im Frühling, das Licht, wenn man drunter steht! Das Leben ist ein ewiger Kreislauf, ich glaube nicht, dass wir verloren gehen. Die Energie bleibt immer da."

Foto: Reg Burkett/Daily Express/Getty Images
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Schau mir in die Augen, Kleines: Uschi Glas, Thomas Gottschalk und Ottfried Fischer in der Filmkomödie "Mama Mia - Nur keine Panik" von 1984 (Regie: Dieter Pröttel). "Modisch aufpoliertes Surrogat abgedroschener Pauker- und Liebesschnulzen", mäkelte das Lexikon des Internationalen Films.

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Bullenbraut: Elf Jahre lang gab Uschi Glas in der ARD-Serie "Polizeiinspektion 1" die Ehefrau von Polizist Helmut Heinl (gespielt von Elmar Wepper, rechts). Das Foto zeigt die beiden in der 1988 ausgestrahlten Episode "Schutzgeld" mit Andrea Bärner und Vanessa Paulo.

Foto: ddp images/ United Archives
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Ausflug in die Schlagerwelt: "Manikürt, pedikürt, rundfrisiert und toupiert" trällerte Uschi Glas am 30. September 1969 den Song "Cover Girl" in der TV-Schlagershow "Musik aus Studio B". Weitere Gäste der Sendung: Costa Cordalis, Manfred Mann, Rex Gildo und Heidi Brühl.

Foto: ullstein bild/ United Archives / Siegfried Pilz
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"Wenn dein Herz brennt": Diese Platte nahm Uschi Glas 1970 mit dem Produzenten Giorgio Moroder auf. Zentrale Botschaft: "Wenn dein Herz brennt, weil es Feuer fängt, solltest du nicht vorübergehen." 2002 veröffentlichte sie eine CD mit Weihnachtsliedern, es folgten 2003 die "schönsten deutschen Lieder".

Foto: Uschi Glas/ Ariola
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Traumpaar des deutschen Fernsehens: Uschi Glas und Elmar Wepper standen in zahlreichen TV-Produktionen gemeinsam vor der Kamera - hier ein Szenenfoto aus der Familienserie "Zwei Münchner in Hamburg" von 1991. Die Unermüdlichkeit, mit der Glas über Jahrzehnte die patent-adrette Macherin verkörperte, sorgten beim Feuilleton regelmäßig für Überdruss: Als "Reh vom Dienst" bezeichnete sie 1994 die "Zeit", als "Madonna des Mittelwegs" schmähte sie 1996 der SPIEGEL.

Foto: Peter Bischoff/ Getty Images
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Selbst Drehbuch geschrieben: Uschi Glas als "Tierärztin Christine" - Szenenbild mit Fritz Wepper (links), Ernest Borgnine (3. von links) und Ellen Umlauf (réchts). Das Drehbuch des 1993 ausgestrahlten RTL-Dreiteilers stammt aus der Feder der Schauspielerin. "Es macht einen unbändigen Spaß, zu sehen, wie die Figuren Leben bekommen, wie sie plötzlich übers Papier laufen und ganz woanders hin galoppieren, als man zuerst geplant hatte", sagte Glas 1993 der "Berliner Zeitung".

Foto: ddp images/ MCP
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Kämpferische Kieswerkchefin: Wächst nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes über sich selbst heraus - Uschi Glas alias "Anna Maria", eine der bärenstarken Frauengestalten des Neunzigerjahre-Privatfernsehens. "Anna Maria. Eine Frau geht ihren Weg" (Foto von 1994) war die erfolgreichste Sat.1-Serie aller Zeiten: Regelmäßig schauten mehr als zehn Millionen Menschen zu, wie Anna Maria gigantische Bagger lenkte, die störrisch-männliche Belegschaft zähmte und nach Feierabend auch noch die beiden Kinder wuppte.

Foto: ddp images/ United Archives
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"Warum soll es ein Makel sein, einen Straßenfeger hinzulegen?" Uschi Glas versteht nicht, warum die Hochkulturkritiker über ihre Quotenbringer mitunter die Nase rümpfen. "Was nützt mir ein Künstlerfilm, den keiner sehen will? Jeder Unternehmer will erfolgreich sein - der Metzger will ja auch seine Wurscht verkaufen", sagt die Schauspielerin im Interview. Das Foto von 1999 zeigt sie als Kieswerkchefin Anna Maria mit Kurt Weinzierl (Moosreithner).

Foto: ullstein bild/ United Archives
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Familie schlägt Hollywood: Uschi Glas 1995 mit ihrem ersten Mann Bernd Tewaag und den gemeinsamen Kindern Alexander (links), Julia und Benjamin (rechts). Sie habe nie bereut, zugunsten der Familie auf eine internationale Filmkarriere verzichtet zu haben, sagt Glas. Der älteste Sohn Benjamin sorgte in der Vergangenheit mehrfach für Schlagzeilen; wegen Körperverletzung musste der Schauspieler, Produzent und "Big Brother"-Sieger für 18 Monate ins Gefängnis.

Foto: Ossinger/ picture-alliance/ dpa
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Seitenwechsel: Nachdem Uschi Glas in Paukerfilmen wie "Die Lümmel von der ersten Bank" jahrelang die Schülerin gemimt hatte, stellte sie sich für die Sat.1-Produktion "Sylvia - Eine Klasse für sich" von 1998 vorn an die Tafel und gab die engagierte Pädagogin Sylvia Waldmann. Produziert wurde die Serie von Bernd Tewaag, ihrem ersten Ehemann.

Foto: ddp images/ Turbine Medien
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Sonne, Strand und Schicksalsschläge: In der ARD-Arztserie "Klinik unter Palmen" gab Uschi Glas (hier mit Klausjürgen Wussow) die toughe Klinikchefin Helen Berger. 2002 warf die Schauspielerin den TV-Job hin, weil ihr die Drehbücher nicht mehr zusagten. "Für meine Figur waren nicht genügend Varianten vorgesehen", begründete Glas damals ihren Schritt.

Foto: ddp/ interTOPICS/ Wolfram Jürgen Mehl
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Das Creme-Debakel: "Uschi Glas Hautnah" hieß die Pflegeserie, die das Allroundtalent ab 2001 im Münchner Privatsender "Home Shopping Europe" anpries. 2004 stufte die Stiftung Warentest die Creme wegen schlechter Verträglichkeit als "mangelhaft" ein. "Ein abgekartetes Spiel", sagt Glas im Interview. Das Foto von 2002 zeigt sie im Kosmetik-Labor in Fuhrberg (Niedersachsen) beim Anrühren der Farbmischung für ein Kosmetikprodukt. 2014 nahm sie sich selbst auf die Schippe - und spielte in "Soko Stuttgart - die Cremeprinzessin" eine Teleshopping-Diva, die im TV Creme verkauft.

Foto: Ossinger/ picture-alliance/ dpa/dpaweb
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Große Liebe: Ihren zweiten Ehemann lernte sie (ebenso wie den ersten) auf dem Golfplatz kennen - 2004 verriet Uschi Glas der "Bunten", sie habe ihr Herz an den Unternehmensberater Dieter Hermann verloren. Ein Jahr später feierten sie Hochzeit. Das Foto zeigt die beiden 2005 beim Deutschen Filmball in München.

Foto: Volker Dornberger/ picture-alliance/ dpa/dpaweb
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Comeback mit neuem Frauentyp: Uschi Glas und die Crew des TV-Vierteilers "Zur Sache, Lena". Von links: Jytte Merle Böhrnsen, Uschi Glas, Erich Hallhuber, Marianne Lindner und Michael Roll (Foto von 2007). Nachdem sie jahrzehntelang gern die patenten Erfolgsfrauen verkörperte, spielte Glas hier endlich mal eine, die nicht mehr weiter weiß - die geschasste Geschäftsfrau Lena Raitmaier. Der Titel des Vierteilers ist eine Anspielung auf den Kultfilm "Zur Sache, Schätzchen" von 1968.

Foto: imago/ Action Pictures
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Engagiert gegen den Hunger im Land: 2008 gründete Uschi Glas mit ihrem zweiten Ehemann Dieter Hermann den Verein brotZeit e.V., der bedürftigen Grundschulkindern ein Frühstück ermöglicht. Das soziale Projekt unterstützt deutschlandweit mehr als 200 Schulen; rund 1400 Senioren beteiligen sich als Helfer. Das Foto zeigt Uschi Glas 2016 mit Grundschulkindern der Hermann-Boddin-Grundschule in Berlin.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Die Lehrerinnen Biggi (Sandra Hüller, links) und Leimbach-Knorr (Uschi Glas, rechts) sowie Direktorin Gerster (Katja Riemann, Mitte) halten sich im Lehrerzimmer der Goethe-Gesamtschule an ihren Tassen fest - Szenenfoto aus "Fack ju Göhte 3" von 2017 (Regie: Bora Dagtekin).

Foto: DPA/ Constantin Film
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"Mit einem Lächeln": So lautet der Titel der 2004 erschienenen Autobiografie von Uschi Glas - das Foto zeigt sie bei der Präsentation in Berlin. Im Kapitel "Im freien Fall" schreibt Glas über die Trennung von ihrem ersten Ehemann Bernd Tewaag. Anfang 2002 war dessen Affäre mit einer jungen Brezelverkäuferin öffentlich geworden. Nach einer über die Boulevardpresse ausgetragenen Schlammschlacht ließ sich das Paar 2003 nach 22 Jahren Ehe scheiden.

Foto: imago/ Mauersberger
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Alleskönnerin: Uschi Glas ärgerte Lehrer und zähmte Schüler, sang Schlager und Weihnachtslieder, war Tierärztin, Anwältin, Bankerin, Kieswerkchefin - und dann ritt sie 2005 bei der Wohltätigkeitsgala "Stars in der Manege" auch noch im Glitzerkleid auf einem riesigen Elefanten durch die Gegend.

Foto: Michaela Rehle/ REUTERS
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"Diese Frau ist nach wie vor ein großes Vorbild für mich", sagt Uschi Glas im Interview über Angela Merkel. Das Foto zeigt die Schauspielerin 2013 mit der Bundeskanzlerin sowie der damaligen Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (beide CDU). Auch für Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl hatte die Schauspielerin einiges übrig: Nach der CDU-Parteispendenaffäre beteiligte sich Glas - wie auch etwa Heiner Lauterbach und Dieter Thomas Heck - mit 10.000 Mark an der Wiedergutmachungs-Aktion des Altkanzlers.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Sozial engagiert: Uschi Glas und Udo Lindenberg 2011 bei der "Ein Herz für Kinder"-Spendengala in Berlin. Die Schauspielerin hilft mit ihrem Verein brotZeit e.V. bedürftigen Grundschulkindern, zudem engagiert sie sich unter anderem als Schirmherrin der Deutschen Stiftung Patientenschutz und Botschafterin für die SOS-Kinderdörfer. "Wenn man auf der sonnigen Seite der Straße geht, sollte man etwas tun", so Glas im Interview. Die Schauspielerin erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und den Bayerischen Verdienstorden.

Foto: Morris MacMatzen/ REUTERS
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