Scheidungsparty: Endlich geschieden - DER SPIEGEL
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Scheidungsparty Endlich geschieden

Hochzeiten sind ein Grund zum Feiern, Geburtstage auch. Aber Trennungen? Die erst recht, meint eine Hamburgerin und organisiert Scheidungspartys. Besuch bei einem Fest, bei dem nicht der Frust, sondern die Lust im Mittelpunkt steht.
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Agnes Vollmer mit ihren Freunden. Insgesamt 15 Gäste hat sie eingeladen, um mit ihnen auf ihre Scheidung anzustoßen und ihre neue Freiheit zu feiern.

Foto: Michael Zeisset
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Agnes Vollmer ist 49 Jahre alt. An diesem Abend ist sie die Gastgeberin: Sie hat zu ihrer Scheidungsparty geladen.

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Inzwischen ist Agnes auch neu verliebt. Seit vier Monaten heißt der neue Mann an ihrer Seite Thomas Hänel. Der findet die Idee, eine Scheidungsparty zu feiern, klasse.

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Auch das Zerschneiden des Hochzeitskleids gehört zum Abendprogramm. Agnes Vollmer und drei Freundinnen machen sich gemeinsam ans Werk.

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"Agnes hat ihre Freiheit zurück. Das will sie heute Abend mit euch feiern", sagt der Zeremonienmeister Sven Rösner, 31. Im normalen Berufsleben arbeitet er in der öffentlichen Verwaltung. Scheidungsredner ist er nur nebenbei.

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Das Buffet im historischen Segelschiff "Rickmer Rickmers" steht bereit. Nach der Zeremonie ist es eröffnet.

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Bevor das Fest losgeht, wird Agnes Vollmer noch von der Visagistin Steffi Oesterwind geschminkt. Auch Oesterwind gehört zum Scheidungsparty-Team.

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Zu den Symbolen, die an diesem Abend zerstört werden sollen, gehört auch ein Ring. Vollmer versucht zunächst, ihn mit einem Fleischerhammer zu zerschlagen, später wirft sie ihn in die Elbe.

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