Schiffsunglück - Tod im Eiswasser - DER SPIEGEL
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Untergang der "München" Der ganze Stolz der "Nordsee"-Flotte

Es war die schlimmste Katastrophe der deutschen Hochseefischerei: Ohne Vorwarnung sank der Trawler "München" im Juni 1963 vor Grönland, 27 Seeleute starben in den Fluten. Klaus Gerber war einer der wenigen Überlebenden. Auf einestages erinnert er sich an die dramatischen Stunden.
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Überlebender Gerber: 1971 machte Klaus Gerber sein Kapitänspatent und fuhr bis zu seiner Pensionierung hauptsächlich für die Reederei "Nordsee". Er sowie 15 weitere Besatzungsmitglieder überlebten die "München"-Katastrophe. Heute lebt er in einem Dorf bei Cuxhaven.

Foto: Ankerherz Verlag/Achim Multhaupt
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Trawler "München": Der Untergang des Fischereibootes am 25. Juni 1963 vor der Küste Westgrönlands gilt als einer der größten Katastrophen in der Geschichte der deutschen Hochseefischerei. Der 64 Meter lange, 11 Meter breite und mit modernster Technologie ausgestattete Trawler ist bis zu dem Unglückstag der ganze Stolz der "Nordsee"-Flotte.

Foto: Carl Schemkes/Deutsches Schiffahrtsmuseum, Bremerhaven
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Trauer um die Opfer: 27 Besatzungsmitglieder kommen beim Untergang der "München" ums Leben, weil Rettungsboote und -inseln kentern, ertrinken sie oder sterben an Unterkühlung im ein Grad kalten Wasser. Das Bild zeigt Kränze, die nach dem Unglück anlässlich der Trauerfeier vor die St.-Petri-Kirche in Cuxhaven gelegt worden sind.

Foto: Conrad Nonnast/Deutsches Schiffahrtsmuseum, Bremerhaven
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Trauerfeier: Am 5. Juli 1963 läuft der Trawler "Berlin" mit den Särgen der Opfer an Bord in Cuxhaven ein. Die Trauerfeier findet in der St.-Petri-Kirche statt. Ein Rettungsring (links im Bild) erinnert an das Unglück, das sich wenige Tage zuvor vor der grönländischen Westküste ereignet hatte.

Foto: Conrad Nonnast/Deutsches Schiffahrtsmuseum, Bremerhaven
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