Schistosoma Tropischer Parasit
Exotischer Parasit Schistosoma: Finden sich zwei Individuen zur Paarung, vollführen sie ein eigentümliches Kunststück. Das kleinere Weibchen wohnt in einer Bauchfalte des Männchens
Verbreitungsgebiete: Hauptsächlich Afrika, aber auch das äquatoriale Südamerika und Teile Südostasiens sind von den Parasiten bevölkert
Pärchenwurm: Schistosoma-Parasiten dringen ins Blutsystem des Menschen ein, fressen rote Blutkörperchen und setzen sich in den inneren Organen fest
Erreger: Würmer der Gattung Schistosoma können nur in tropischen und subtropischen Gewässern gedeihen. Die Eier (Foto) dringen zunächst in einen Zwischenwirt ein - in der Regel eine Posthornschnecke
Zwischenwirt: In den Posthornschnecken reifen jene Larven heran, die später in der Lage sind, in die Haut von Menschen einzudringen
Schistosoma-Eier: Sie gelangen im Kot befallener Säuger wie dem Menschen in die Gewässer
An Bilharziose erkranktes Kind: Wird der Parasitenbefall nicht behandelt, kann er zum Tod führen
Riskante Reinlichkeit: Besonders die Armen sind auf Schistosoma-gefährdete Gewässer angewiesen
Gefährlicher Alltag: Abwasch, die Reinigung von Kleidung und die Instandhaltung von Bewässerungskanälen zwingt viele Menschen in Afrika zum direkten Kontakt mit Wasser aus stehenden Gewässer