Schistosoma: Tropischer Parasit - DER SPIEGEL
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Schistosoma Tropischer Parasit

Juckreiz, Fieber, Entzündung der inneren Organe - was Touristen und Geschäftsleute als Souvenir aus den Tropen mitbringen, verursacht bei 200 Millionen Einwohnern schwere Schäden - der exotische Parasit Schistosoma. Forscher wollen dem gefährlichen Wurm die Tarnung zu entreißen.
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Exotischer Parasit Schistosoma: Finden sich zwei Individuen zur Paarung, vollführen sie ein eigentümliches Kunststück. Das kleinere Weibchen wohnt in einer Bauchfalte des Männchens

Foto: WHO
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Verbreitungsgebiete: Hauptsächlich Afrika, aber auch das äquatoriale Südamerika und Teile Südostasiens sind von den Parasiten bevölkert

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Pärchenwurm: Schistosoma-Parasiten dringen ins Blutsystem des Menschen ein, fressen rote Blutkörperchen und setzen sich in den inneren Organen fest

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Erreger: Würmer der Gattung Schistosoma können nur in tropischen und subtropischen Gewässern gedeihen. Die Eier (Foto) dringen zunächst in einen Zwischenwirt ein - in der Regel eine Posthornschnecke

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Zwischenwirt: In den Posthornschnecken reifen jene Larven heran, die später in der Lage sind, in die Haut von Menschen einzudringen

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Schistosoma-Eier: Sie gelangen im Kot befallener Säuger wie dem Menschen in die Gewässer

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An Bilharziose erkranktes Kind: Wird der Parasitenbefall nicht behandelt, kann er zum Tod führen

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Riskante Reinlichkeit: Besonders die Armen sind auf Schistosoma-gefährdete Gewässer angewiesen

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Gefährlicher Alltag: Abwasch, die Reinigung von Kleidung und die Instandhaltung von Bewässerungskanälen zwingt viele Menschen in Afrika zum direkten Kontakt mit Wasser aus stehenden Gewässer

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