Schlaftracker - DER SPIEGEL
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Sleep-Tracker Diese Schlafgadgets haben wir getestet

Sie finden abends nicht ins Bett und kommen morgens nicht wieder raus? Etliche Firmen versprechen Geräte, die den Schlaf verbessern sollen. Wir haben einige davon mit ins Bett genommen.
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Eine erfreuliche Überraschung war der "newgen medicals"-Schlafphasenwecker von Pearl. Die App zum Gadget liefert übersichtliche und leicht verständliche Schlafanalysen.

Foto: Matthias Kremp
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Das Gerät selbst ist nur so groß wie ein Anzugknopf, wird magnetisch am Kopfkissen befestigt.

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Wie alle Apps dieser Art errechnet die Sleepace genannte App von Pearl aus ihren Messwerten einen Wert, die die Qualität der fraglichen Nacht bewerten soll.

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Zusätzlich soll Sleepace das Einschlafen und den Schlaf selbst mit beruhigenden Hintergrundgeräuschen und Musik, die über das Smartphone wiedergegeben werden, verbessern. Außerdem gibt es eine Weckfunktion. Um das nutzen zu können, sollte das Handy mit einem Ladegerät verbunden werden.

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Der Beurer Schlafsensor SE 80 ist in etwa so groß wie ein Frühstücksteller und wird unter der Matratze platziert.

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Zwei farbige LED am SE 80 zeigen an, ob das Gerät eingeschaltet ist und eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone hergestellt hat. Liegt der Sensor unter der Matratze, hat man von dieser Lichtshow freilich herzlich wenig.

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Beurers App zum Schlafsensor heißt SleepExpert und liefert auf ihrer Startseite eine übersichtliche Auswertung der Messdaten, inklusive Atem- und Herzfrequenz.

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Wer das will, kann sich auch ausführliche Diagramme der Messdaten anzeigen lassen, dann wird es aber auch auf hochauflösenden Smartphone-Displays schnell unübersichtlich. Über die Zoomfunktion kann man sich Details hervorholen.

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Einem unvorbereiteten Nutzer werden auch die unter dem Menüpunkt "Erholung" dargestellten Werte kaum brauchbare Erkenntnisse bringen.

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Hilfeseiten innerhalb der App sollen die dargestellten Messwerte zumindest teilweise erklären, hier beispielsweise den Sleepscore.

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Auch die Referenzwerte werden aufgelistet, nach denen Beurer sich bei der Beurteilung des Schlafs richtet.

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Ein ungewöhnliches Gerät ist der Schnarchstopper SL 70 von Beurer. Man steckt ihn sich wie ein Bluetooth-Headset ins Ohr. Sobald das Gerät Schnarchgeräusche registriert erzeugt es im Ohr des Benutzers leise Pieptöne, die so lange lauter werden, bis der Nutzer sich unbewusst im Schlaf umdreht. Im Test fanden wir es leider unangenehm zu tragen. Außerdem fiel es regelmäßig im Schlaf aus dem Ohr.

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Nokias Schlafsensor heißt schlicht Sleep und wird, wie der von Beurer, unter die Matratze gelegt. Status-LEDs gibt es bei diesem Modell allerdings nicht.

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Auch Nokias Healtmate-App gibt für den täglichen Schlaf eine übersichtliche grafische Darstellung ab und bewertet den Schlaf mit einer Indexzahl, die sich aus Komponenten wieder Einschlafdauer, der Regelmäßigkeit und der Schlaftiefe ergibt.

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Scrollt man in Nokias App abwärts, erhält man detailliertere Angaben zu den Werten, die Nokia in die Berechnung des Schlaf-Index einfließen lässt.

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Mehr als bloß ein Lautsprecher: Vernetzte Aktivlautsprecher können im Schlafzimmer abends Podcasts oder beruhigende Musik abspielen und morgens als Musikwecker dienen. Wenn das Gerät dann noch, wie dieser Sonos One, per Sprache gesteuert werden kann, muss man dafür auch nicht unter der warmen Decke hervorkriechen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?