Schlammvulkan: Braune Brühe, betroffene Bauern - DER SPIEGEL
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Schlammvulkan Braune Brühe, betroffene Bauern

Sprudelnde braune Brühe, kochend heiß - so viel, dass man damit jeden Tag 50 olympische Schwimmbecken füllen könnte: Eine missglückte Ölbohrung soll im Sommer 2006 zum Ausbruch eines Schlammvulkans in Indonesien geführt haben. Das legen neue Forschungsergebnisse nahe.
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Schlammvulkan Lusi (im Mai 2008): Bisher war nicht geklärt, was im Mai 2006 zu dem verheerenden Ausbruch führte, bei dem der heiße Schlamm teilweise bis zu 50 Meter hoch schoss. Experten der "American Association of Petroleum Geologists" haben nun neue Forschungsergebnisse ausgewertet. Sie glauben, dass mit großer Wahrscheinlichkeit eine nahe gelegene Ölbohrung der Firma Lapindo Brantas das Unglück ausgelöst hat.

Foto: REUTERS
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Entschädigung nicht endültig geregelt: Der Ölkonzern behauptet, ein Erdbeben, das zwei Tage zuvor die 280 Kilometer entfernte Gegend um die Stadt Yogyakarta erschüttert hatte, sei Schuld an dem bis heute andauernden Schlammaustritt.

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Betroffenes Dorf (im Mai 2007): Seit dem Ausbruch kämpfen die Anwohner um Entschädigungszahlungen durch die Ölfirma. Insgesamt fordern sie rund 70 Millionen Dollar. Die Ölfirma Lapindo Brantas hat auch bereits Millionensummen gezahlt, ohne sich jedoch schuldig zu bekennen.

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