Schneekatastrophe 1979 Hubscharauberpilot und Entbindungshelfer
Das "Geschwaderkind": Bettina Hoge als Kleinkind im Cockpit einer Mi-8. Nach der dramatischen Rettung ihrer Mutter und der Geburt Bettinas machten die Parower Marineflieger das kleine Mädchen offfiziell zur "Tochter des Geschwaders". Bis heute besteht der Kontakt fort, obwohl die Einheit 1990 mit der deutschen Einheit aufgelöst wurde.
Gerettet: Helfer tragen im Januar 1979 einen Verletzten zum Hubschrauber vom Typ Mi-8.
Lagebesprechung: Geschwaderarzt Dr. Tröster berät sich mit Piloten und Rettungskräften.
Blick auf die Uhr: Ein Pilot des Parower Geschwaders stimmt sich mit den Helfern am Boden ab.
Abgehoben: Eine Mi-8 startet vom verschneiten Fluplatz Parow.
Erstversorgung: Geschwaderarzt Dr. Tröster versorgt einen Verletzten im Hubschrauber.
Per Hubschrauber zur Entbindung: Eine schwangere Frau wird in das Stralsunder Krankenhaus ausgeflogen.
Im Einsatz: Geschwaderarzt Dr. Tröster (M., mit Brille) weist vor einem Krankenwagen der "Schnellen Medizinischen Hilfe" auf dem provisorischen Landeplatz vor dem Stralsunder Krankenhaus Rettungskräfte ein.
Pilot Weibezahl: Marineflieger Lutz Weibezahl flog die hochschwangere Rotraud Hoge ins Stralsunder Krankenhaus und rettete ihr und ihrer ungeborenen Tochter Bettina so das Leben.
Glückliches Ende: Fregattenkapitän Lutz Weibezahl besucht Rotraud Hoge und ihre kleine Tochter Bettina wenige Tage nach der dramatischen Rettungsaktion im Stralsunder Krankenhaus.
Freunde fürs Leben: Der Geschwaderkommandeur Günter Leithold und der Pilot Lutz Weibezahl zu Gast bei Familie Hoge. Weibezahl hebt die kleine Bettina hoch, deren schwangere Mutter er am 2. Januar 1979 von Rügen ausgeflogen hatte.
Schweben über der See: Seltene Farbaufnahme einer Mi-8 des Parower Geschwaders über dem Strelasund.
Eingeschneit: Ein Schneepflug räumt den Weg zum Flugfeld im Hubschraubergeschwader der DDR-Volksmarine in Parow bei Stralsund.
Milchkästen als Luftffracht: Neben dem Transport von Verletzten wurden auch Grundnahrungsmittel und Medikamente geflogen, um die Einwohner der abgeschnittenen Gebiete mit dem nötigsten zu versorgen.
Hilfsgüter werden geladen: Die Besatzungen flogen auch Fässer mit Treibstoff, um die Versorgung in den von der Außenwelt abgeschnittenen Gebieten sicherzustellen.
Große Klappe: Ein Pilot überwacht die Beladung seiner Maschine.
Laderampe: Hilfsgüter für die Eingeschneiten werden von dick vermummten Marinesoldaten an Bord eines Hubschraubers geladen.
Flugplatz als Schneewüste: Ein Hubschrauber und zwei Marinesoldaten auf dem Flugfeld, das mehr einer Schneewüste gleicht. Im Hintergrund die Flugleitung.
Hubschrauber am Haken: Ein Lkw des Parower Geschwaders schleppt eine Mi-8 zum Startplatz.
Eingeschneit: Angegörige des Parower Hubschraubergeschwaders schaufeln Anfang Januar 1979 den Abstellplatz eines eingeschneiten Hubschraubers frei.
Fregattenkapitän Arndt: Der Copilot des Rettungsteams, Fregattenkapitän Manfred Arndt.
Flugplatz Parow: Der Stützpunkt des Marinehubschraubergeschwaders in Parow bei Stralsund aus der Luft.
Hilfsgüter: Dick vermummt verladen die Parower Marinesoldaten Kanister in eine Mi-8.
Starthilfe: Rügen im Januar 1979 - wo Autos nicht mehr durchkommen, müssen Hubschrauber helfen. Die allerdings brauchen selbst Hilfe beim Anlassen.
Gutes Gespann: Rügen im Januar 1979 - wo Autos nicht mehr durchkommen, helfen Traktoren und Hubschrauber.
Mi-14 im Schnee: Blick auf den Flugplatz Parow mit verschneitem Hubschrauber vom Typ Mi-14 - Alltag im Jahrhundertwinter 1979.
Räumkommando: Im Dauereinsatz räumen Besatzungen und Personal Anfang Januar 1979 die Start- und Landeplätze der Hubschrauber in Parow. Im Bild eine Mi-14.
Schippen gegen die Schneekatastrophe: Während der Platz noch vom Schnee geräumt wird, kontrolliert das Bodenpersonal die Triebwerke einer Mi-8.
Weibezahl mit General: Ein General der Landstreitkräfte der Nationalen Volksarmee lässt sich von Lutz Weibezahl den Hubschrauber Mi-8 erklären. Die Rettungseinsätze im Winter 1978/79 fanden großes Interesse - innerhalb der NVA ebenso wie in der DDR-Öffentlichkeit.