Schottland: Natur anders erleben mit dem Kunstprojekt Rosnes Benches - DER SPIEGEL
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"Rosnes Benches" in Schottland Die etwas andere Parkbank

Schlicht grau sind die brettförmigen Skulpturen - und sie wirken wie von Außerirdischen in Wäldern, Wiesen und an Seen zurückgelassen. Ihre Schöpfer aber sind schottische Künstler, sie wollen naturentfremdete Menschen.
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Wer im Urlaub im Südwesten Schottlands auf Dösende stößt, die auf Surfbrettern im Wald liegen, sollte sich nicht wundern: Der Galloway Forst befindet sich nicht im Dornröschenschlaf, sondern experimentiert mit neuen Wegen, dem Menschen die Natur näherzubringen.

Foto: Colin Hattersley
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"Rosnes Benches" heißt das Projekt, hinter dem das Team von Louise Scullion und Matthew Dalziel steckt. Das Künstlerduo hat 30 Bänke an zwölf besonderen Orten in der Region Dumfries and Galloway aufstellen lassen. Im Mai war die offizielle Einweihung.

Foto: David Moses
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Wer hier rastet, soll abschalten und zurück zur Natur finden.

Foto: Dalziel/ Scullion
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Teils sind die Bänke in Gruppen angeordnet, ähnlich wie die besonders in Schottland verbreiteten Steinkreise. Je nachdem, wo sie stehen, bietet sich eine besondere Perspektive auf die Umgebung.

Foto: Dalziel/ Scullion
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Manche bieten eine Aussicht auf bestimmte Bäume.

Foto: Dalziel/ Scullion
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Andere stehen so, dass man besondere Geräusche hört - das Rauschen von Blättern oder plätscherndes Wasser etwa.

Foto: Dalziel/ Scullion
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Wieder andere bieten Aussichten auf Tiere, die man sonst leicht übersehen könnte. Hier ziehen Gänse über den Himmel.

Foto: Dalziel/ Scullion
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Ein bisschen verloren und fremd wirken die Bänke schon, ein bisschen wie Grüße aus einer fernen Zivilisation.

Foto: Dalziel/ Scullion
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Sie sind aus einem besonderen Gips-Harz-Gemisch gefertigt.

Foto: Dalziel/ Scullion
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Neue Perspektiven bieten sie allemal.

Foto: Dalziel/ Scullion
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Man kann auf den Bänken aber nicht nur zurück zur Natur finden...

Foto: Colin Hattersley
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...oder dösen,...

Foto: Dalziel/ Scullion
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...sondern durch die Löcher in den Flächen in die Erde greifen - oder Fotos von den Betrachtern machen.

Foto: Colin Hattersley
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Kinder (und Erwachsene) können auf ihnen herumtoben.

Foto: Colin Hattersley
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Und wer sich der Natur schon genug verbunden fühlt, freut sich über neue, schöne Möglichkeiten zur Rast.

Foto: Colin Hattersley
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?