Schülerstreik: Protest und Krawall - DER SPIEGEL
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Schülerstreik Protest und Krawall

Zehntausende Schüler in rund 40 Städten sind am Mittwoch auf die Straße gegangen statt in die Schule. Sie demonstrieren gegen "Superstress", "Elitebildung" und "Notendruck" - in Berlin sorgten Krawallmacher für Ärger in der Humboldt-Uni.
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Zerstörungswut: Beim Sturm des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität hinterließen Krawallmacher eine Spur der Verwüstung. Eine Ausstellung zu jüdischen Unternehmen in der NS-Zeit wurde stark beschädigt.

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Uni-Leitung und Polizei wurden vom Sturm völlig überrascht, später sicherten Beamte das Gebäude.

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Protest vor der Uni: Ein Demonstrant hat die Helmholtz-Statue erklommen.

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Kapuzen auf, Transparente hoch: Die Demo in Berlin war Teil bundesweiter Schulstreiks, zu denen Schülervertretungen aufgerufen hatten.

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Schülerin Amra auf dem Römerberg in Frankfurt am Main: In Hessen nahmen rund 6000 Schüler am Schülerstreik teil.

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Martialischer Ton: Die Veranstalter wollen "Bildungsblockaden einreißen". Dazu soll einiges abgeschafft werden - die Noten, das dreigliedrige Schulsystem, das Abitur nach zwölf Jahren.

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Kosten soll es nichts: Die Schüler protestieren auch gegen Büchergeld, Studien- und Kitagebühren. Studenten und Lehrer unterstützen sie. Die Gewerkschaft GEW hat dazu aufgerufen, streikende Schüler nicht zu hart zu bestrafen.

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Unentschuldigt und ungeduldig: In Stuttgart gingen rund 4000 Schüler auf die Straße. Mehrere Rektoren drohten mit Zusatzaufgaben.

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