Schülerverbindungen - DER SPIEGEL
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Schülerverbindungen Freundschaft, Ehre, Treue, Vaterland

In Burschenschaften und Corps sammelten sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht nur nationalkonservative Studenten, auch Schüler schlossen sich zu Verbindungen zusammen. Der Kampf gegen die deutschtümelnden Männerbünde hielt zahlreiche Gymnasien in Atem - zum Beispiel das Großherzogliche Gymnasium Gießen.
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Mit Mütze und Bier: Aufnahme einer Schülerverbindung in Wolfenbüttel aus Privatbesitz, etwa 1914.

Foto: Klaus Gottsleben
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Schulgebäude: Die Landgraf-Ludwigs-Schule auf einer Aufnahme aus den dreißiger Jahren.

Foto: Stadtarchiv Gießen
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Gießener Gymnasiasten: Schüler eines Gießener Gymnasiums mit den üblichen Schülermützen etwa zur Jahrhundertwende. Schülerverbindungen statteten sich selbst meist mit eigenen Mützen und farbigen Bändern aus, diese unterschieden sich von der Schulkleidung.

Foto: Stadtarchiv Giessen
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Seltsame Sitten: Zwei Corps-Studenten mit frisch verbundenen Wunden beim Bier.

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Schlagende Verbindung: Die großen Vorbilder der Schüler - Corps-Studenten auf dem "Paukboden" bei der unblutigen Vorbereitung der Mensur. Stumpfe Klingen, weiche Bandagen und Drahtmasken mit Filzpolsterung schützen vor Verletzungen.

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Studentisches Säbelrasseln: Offiziell verbotenes Säbelduell zwischen zwei Füxen der Hamburger Corporationen "Alemannia Straßburg" und "Germania". Ausgetragen mit freiem Oberkörper im Deutschen Haus in Hamburg.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?