Schuhrecycling - DER SPIEGEL
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Fotostrecke So funktioniert das Recycling

Bisher gab es nur eine Lösung für kaputtes Schuhwerk: die Mülldeponie. Das will eine deutsche Firma mit der weltweit ersten Recycling-Maschine ändern. Die Arbeitsschritte im Überblick.
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Täglich 9000 kaputte Schuhpaare sortiert die Firma Soex aus 35.000 Altschuh-Paaren aus - und schmeißt sie bislang in den Müll. Ab Ende 2016 sollen sie in der weltweit ersten Schuh-Recycling-Anlage aufgetrennt und wiederverwertet werden.

Foto: SOEX GROUP 
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Mit dem Häcksler beginnt das Schuh-Recycling: Die ganzen Schuhe werden kleingehackt, unten fällt das "Schuhklein" heraus: Lederfetzen, Gummistücke, Metallteile und Stoffreste.

Foto: Carolin Wahnbaeck
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Im letzten Schritt saugt der "Luft-Separierer" Gummi, Leder und Stoffreste auseinander.

Foto: Carolin Wahnbaeck
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Dann fallen die zerhackten Schuhstücke durch das Zickzack-Rohr (vorne im Bild), wobei die innenliegenden Magnete die Metallteile festhalten und der Rest unten durchfällt. Da bei vielen Stücken jetzt noch Stoff, Leder oder Gummi fest aneinanderkleben, trennt die "Delaminations-Mühle" diese auf (in der Bildmitte).

Foto: SOEX GROUP 
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Das Ergebnis, gut getrennt: Lederreste...

Foto: Carolin Wahnbaeck
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...Gummiteile

Foto: Carolin Wahnbaeck
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...Metallbruchstücke und...

Foto: Carolin Wahnbaeck
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...Stoffreste.

Foto: Carolin Wahnbaeck
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Die Lederfetzen sind zu klein, um sie wieder aneinander zu nähen. Daher werden sie zu Lederpulver zerrieben und dann eingeschmolzen. Das elastische, aber atmungsaktive Material eignet sich etwa für Fußbodenbeläge, Handgriffe oder auch Handytaschen.

Foto: Carolin Wahnbaeck
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Recycling-Gummi - einmal pulverisiert, einmal eingeschmolzen. Daraus kann man Sportböden, Spielplatzbeläge oder Fußmatten machen.

Foto: Carolin Wahnbaeck
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?