Schulkleidung: Bitte recht uniform - DER SPIEGEL
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Schulkleidung Bitte recht uniform

An manchen Schulen gibt es schon Einheitskleidung, andere denken nicht im Traum daran. So wird es bleiben. Die Bundesländer sind sich beim Thema Schuluniformen ziemlich einig: Keine schlechte Idee – aber vorschreiben kann und will man sie nicht.
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Schülerinnen einer Realschule im oberbayerischen Haag: Seit diesem Schuljahr sind einheitliche Oberteile für die fünfte Jahrgangsstufe verbindlich. Bald sollen Taschen, Schlüsselbänder und Käppis folgen.

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Einheitslook muss nicht gleichfarbig sein: An der Haupt- und Realschule Friesenheim in Baden können die Schüler morgens zwischen Hemden in gelb, rot, schwarz, blau oder rosa wählen.

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Friesenheimer Schülerinnen Anna Bauer, Denise Meythaler, Franziska Pfeffer (von links) mit Klassenkameraden; Der einheitliche Look mit dem Schullogo HRS kommt ziemlich bunt daher.

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Realschüler der Friesenheimer Klasse 5b: Die Schule will dadurch dem Markenzwang entgehen und das Wir-Gefühl stärken.

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Koreanische Schulklasse in Hemden und Kleidern: Uniforme Kleidung ist auch an britischen Internaten und an Schulen in den USA, Kanada, Mexiko, Frankfreich oder Südafrika üblich.

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Britische Schüler in Gloucester: Die Einführung solcher Anzüge würden sich deutsche Schüler kaum gefallen lassen, in Großbritannien hat das Tradition.

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Erstklässler der Max-Dortu-Grundschule in Potsdam: An der ersten brandenburgische Schule mit Uniform sind T-Shirt, Polo-Hemd, Jacke und Basecap nur für Schüler der ersten Klasse obligatorisch.

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Neunte Klasse der Realschule Herkenrath: In einem Versuchsprojekt tragen alle Schueler die gleichen schwarzen Strickjacken mit weissen Hemden und identischen Jeanshosen. Ziel des Projektes ist es, dem Markenwahn entgegen zu wirken.

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Klasse 10b der Wiesbadener Albrecht-Dürer-Realschule: Jeans und hellgraue Sweatshirts waren hier während einer Uniform-Testphase vorgeschrieben. Das Projekt sollte die Klassengemeinschaft stärken.

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Rektor einer Realschule nähe Augsburg mit Schul-T-Shirt: Wenn eine Schülerin allzu aufreizend gekleidet im Unterricht erscheint, wird ihr dieses T-Shirt übergezogen. Der Rektor der Schule will so vermeiden, dass Mitschüler und Lehrer vom Unterrichtsgeschehen abgelenkt werden.

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Schülerin Gülistan Aydin von der Haupt-und Realschule in Sinstorf (bei Hamburg): Einheitliche Kleidung muss nicht schrecklich aussehen.

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Blau-Weiß als freiwilliges Angebot in Hamburg-Sinstorf: Etwa 350 der insgesamt 400 Schüler tragen jeden Tag eines der 25 Kleidungsstücke aus der Sinstorf-Kollektion. Schon vor sechs Jahren führte Lehrerin Karin Brose (im Vordergrund) mit einer Eltern-Initiative die Schulkleidung ein - vom Begriff "Uniform" hält sie gar nichts.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?