Schulspeisungen - DER SPIEGEL
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Schulspeisungen Milchsuppe für die Hungrigsten

Nach dem Zweiten Weltkrieg bedrohte der Hunger die Bevölkerung - die Kinder litten am schlimmsten. Ab März 1946 führten die Briten in ihrer Zone eine Schulspeisung aus Armeebeständen durch. Der zu Kriegsende fünfjährige Rolf Augustin über das Glück des Knusts, leibhaftige Rosinen und das himmlische Sättigungsgefühl.
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Ein Einschussloch als Erinnerung an die Besatzungszeit: Während der amerikanischen Besatzung 1945 schoss ein Soldat eine Kugel in das Büffet in unserem Wohnzimmer. Die Kugel steckt noch heute darin.

Foto: Rolf Augustin
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Schulkinder 1949: Viele der fast 50 Kinder auf diesem Bild waren Flüchtlinge oder Ausgebombte. Die meisten Kinder erhielten Schulspeisung. Viele Kinder trugen Bekleidung, die aus ehemaligen Uniformen geschneidert waren, wie mein Anzug, 2. Reihe 3. von rechts. Viele Mädchen trugen Kleidchen, die aus Fallschirmseide genäht worden waren.

Foto: Rolf Augustin
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Die damalige Volksschule Hagen: In diesem Gebäude befindet sich seit 1930 die Volksschule Hagen. Das Bild stammt aus der Gegenwart. Auf der linken Seite befand sich damals die Waschküche, wo die Schulspeisung zubereitet und dann auf dem Schulhof hinter dem Gebäude verteilt wurde.

Foto: Rolf Augustin
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Die alte Waschküche: In dieser Waschküche (kleines Gebäude) auf dem Schulhof an der damaligen Volksschule wurde die Schulspeisung gekocht. Rechts in dem Haus befanden sich die Toiletten.

Foto: Rolf Augustin/Anita Selje, geb. Klemt
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