Schwarzes Model prangert Mode-Industrie an - DER SPIEGEL
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Deddeh Howard Schwarzes Model prangert Mode-Industrie an

Deddeh Howard hat bekannte Modeaufnahmen nachgestellt. Damit prangert das schwarze Model Rassismus in ihrer Branche an.
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Deddeh Howard hat die Aktion "Black Mirror" ins Leben gerufen. Dabei stellt das schwarze Model bekannte Modefotos nach, die durch ihre weißen Kolleginnen bekannt geworden sind.

Foto: Calvin Klein/ Raffael Dickreuter
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Der Name der Aktion hat aber nicht nur mit dem gespiegelten Originalbild zu tun: "Wenn du als schwarze Frau in den Spiegel schaust, fragst du dich: Das könnte ich sein, warum bin das nicht ich?"

Foto: Vivara/ Raffael Dickreuter
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Gemeinsam mit ihrem Freund, dem Fotografen Raffael Dickreuter, stellte sie die Fotos nach. Dickreuter sagt, sie hätten die originalen Kampagnen so akribisch wie möglich kopiert.

Foto: Victoria's Secret/ Raffael Dickreuter
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Agenturen scheinen sich für Vielfalt zu schämen, sagt Howard. "Das ist sehr schmerzhaft, und ich fühlte mich unsicher und schlecht dadurch."

Foto: Louis Vuitton/ Raffael Dickreuter
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"Agenturen sagen mir oft: 'Wir mögen deinen Look, aber es gibt schon dieses schwarze Mädchen'", berichtet Howard, die in Liberia geboren wurde. "Es sollte nicht nur ein schwarzes Mädchen geben, es kann mehr als eine geben."

Foto: Dolce&Gabbana/ Raffael Dickreuter
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Die Aufnahme von Gigi Hadid für Guess war besonders aufwendig. Es habe zwei Monate gedauert, ein ähnliches Motorrad zu finden.

Foto: Guess/ Raffael Dickreuter
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Die richtigen Accessoires und Kleidungsstücke zu finden, sei sehr schwierig gewesen, sagte Howard. Es habe sich aber gelohnt.

Foto: David Yurman/ Raffael Dickreuter
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Viele Menschen hätten sehr positiv auf "Black Mirror" reagiert. "Ich bin sehr dankbar, dass die Leute mir sagen, dass ich eine Inspiration für sie bin."

Foto: Gucci/ Raffael Dickreuter
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Howard sagt, der Erfolg fühle sich unwirklich an. Er hat sie aber anscheinend auch bestärkt: "Wir sollten für die Dinge kämpfen, an die wir glauben."

Foto: Chanel/ Raffael Dickreuter
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