Schweinegrippe US-Impfkampagne startet schleppend
Schweinegrippe-Impfung in Fairfax (US-Bundesstaat Virginia): Die amerikanische Regierung hat den nationalen Notfall erklärt.
Warteschlange an einer Schule in Chicago (24. Oktober): Rund 1200 Menschen haben bei drei Grad stundenlang im Regen ausgeharrt, um sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen.
Wartende in Chicago: Zahlreiche Menschen mussten trotz langer Wartezeiten unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen - die Impfstoffe reichten nicht aus.
Wartende in Los Angeles County (23. Oktober): Während die Menschen in Chicago stundenlang frieren mussten, ging es hier vor allem um Sonnenschutz.
Impfung eines Säuglings: Zumindest die Debatte um Impfstoff-Wirkverstärker, die für Kleinkinder bedenklich sein könnten, bleibt den USA erspart. Anders als in Deutschland werden dort ausschließlich Impfstoffe ohne sogenannte Adjuvanzien für die Massenimpfung eingesetzt.
Ansturm auf die Impfung in Chicago: Die Erklärung des nationalen Notfalls erlaubt es den Gesundheitsbehörden, Vorschriften zu umgehen und Impfungen auch außerhalb von Krankenhäusern vorzunehmen.
Schmerzhafter Stich: Impfung in Milwaukee (US-Bundesstaat Wisconsin)
Schlange in Encino (US-Bundesstaat Kalifornien): Der Ansturm auf die Schweinegrippe-Impfung in den USA scheint in Deutschland derzeit kaum vorstellbar. Hierzulande sind Mediziner eher über das mangelnde Interesse der Bevölkerung an der Immunisierung besorgt.