Schweiz Bunker - DER SPIEGEL
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Schweizer Spezialität Die schönsten Bunker der Welt

Mit rund 8000 Verteidigungsanlagen wollten die Schweizer einst ihr Land gegen Invasoren verteidigen. Mittlerweile wurden viele der Bunker verkauft und beherbergen Käse, Pilze oder auch Hotelgäste.
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Bergwanderer in der Schweiz kennen das Phänomen: Inmitten der spektakulären Alpenlandschaft stößt man immer wieder auf Eingänge zu Verteidigungsanlagen. Hier ragt eine 15-Zentimeter-Kanone aus der Festung Sasso da Pigna am Gotthardpass.

Foto: ARND WIEGMANN/ REUTERS
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Als Stall getarnter Teil der Festung Fuchsegg im Kanton Uri: Die Anlage wurde während des Zweiten Weltkriegs gebaut. Damals waren in der Schweiz rund 8000 Bunker in Betrieb.

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Restaurant des Hotels "La Claustra": So wie hier am Gotthardpass wurden mittlerweile viele Bunker umfunktioniert.

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Rennradfahrer vor dem Eingang zum Hotel "La Claustra": Der Bunker war früher Teil des Festungssystems Schweizer Reduit. Im Fall einer Invasion hätten sich die Eidgenossen während des Zweiten Weltkriegs darin verschanzt und wichtige Transitrouten weiter kontrolliert.

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Ehemaliger Kontrollraum des Bunkers Attinghausen: In der Anlage befindet sich inzwischen ein Rechenzentrum, der Betreiber wirbt mit dem besonderen Schutz für die hier gespeicherten Daten.

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Kühe vor einer Kanone in Faulensee: In dem Ort im Kanton Bern wurden insgesamt vier Geschützstellungen als Scheunen getarnt.

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Feuerleitstelle in Faulensee: Die Anlage wurde 50 Jahre lang genutzt, heute ist sie ein Museum.

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Unterirdischer Tunnel in Faulensee: Weil die Gefahr einer Invasion mittlerweile als gering gilt und die Betriebskosten hoch sind, wurde ein Großteil der Bunker stillgelegt oder verkauft.

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Raclette-Käse in einem ehemaligen Bunker in Giswil: Die Schweizer Spezialität wird heute ebenso unterirdisch gelagert...

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...wie diese Shiitake-Pilze in einem ehemaligen Munitionsbunker in Erstfeld (Kanton Uri).

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Ehemaliger Infanteriebunker in Duggingen bei Basel: Die Verteidigungsanlagen wurden vielerorts aufwendig getarnt, in diesem Fall als mittelalterliches Haus.

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Falscher Fels: Auch dieses Geschütz am Eingang zum Urserental im Kanton Uri ist gut versteckt.

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Kanone vor der ehemaligen Festung Furggels: Wo einst gut 400 Mann Dienst taten, werden heute Führungen und "Schlemmen im unterirdischen Ambiente" angeboten.

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Historisches Warnschild in Sasso da Pigna: Die Zeit der großen Geheimniskrämerei ist vorbei. Dennoch...

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...sind die Verteidigungsanlagen der Schweiz bis heute vielerorts gut versteckt - wie dieses 10,5-Zentimeter-Geschütz der Festung Furggels.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?